Rezepte zum nachhaltigen Konsum

Zu gut für die Tonne! Gratis-App

Rezepte zum nachhaltigen Konsum

von Martina Seifert, Texterin, Lektorin, Yogalehrerin

Zu gut für die Tonne! Wie oft denken wir das, wenn wir Lebensmittel im Kühlschrank vorfinden, die bereits bessere Tage gesehen haben. Aber wegschmeißen? Keine gute Idee! Die kostenlose App „Zu gut für die Tonne!“ gibt uns hilfreiche Tipps zum nachhaltigen Konsum.

Die einst knackigen Möhren sind schrumpelig, die Tomaten matschig, die Gurke schlapp. Wer kennt das nicht, wenn Gemüse und Obst nicht mehr so appetitlich aussehen wie noch beim Einkauf. Doch das ist kein Grund, es wegzuwerfen. Aber wie verwerte ich das Gemüse oder Obst so, dass es nach der Zubereitung auch wirklich schmeckt?

"Beste-Reste"-App

Viele Privathaushalte scheinen sich eher für die Tonne zu entscheiden, denn immerhin landen jedes Jahr rund 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Dieser enormen Verschwendung möchte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Einhalt gebieten: Mit der kostenfreien App "Zu gut für die Tonne!", bekannt auch als "Beste Reste"-App.

Fundus an Rezepten

Die App „Zu gut für die Tonne!“ liefert uns vor allem ideenreiche Rezepte für eine schmackhafte Mahlzeit, um wertvolle Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren. Dazu gebe ich bis zu drei Zutaten ein, wie Tomaten, Karotten und Blumenkohl, und schon erhalte ich zahlreiche Vorschläge zur schmackhaften Verwertung. Viele prominente Personen aus dem Gourmet-Bereich, darunter Fernsehköche und Kochbuchautoren wie Christian Rach oder Johan Lafer, bereichern die App mit guten Ideen.

Einfach und wenig aufwändig

Ob Nudelreste, gekochte Kartoffeln, eine halbe Zucchini oder weiche, bereits braun gewordene Bananen, die hilfreichen Reste-Rezepte sowie Tipps zur Lagerung und Haltbarkeit unterstützen uns bei der nachhaltigen Verwertung von Lebensmittel, und ermöglichen das Kochen ohne großen Aufwand oder zusätzlichen Einkauf. Zudem hilft der integrierte Rechner für die gewünschte Portionsgröße, unnötige Abfälle zu vermeiden. Und wer bisher über nur wenig Kocherfahrung verfügt, profitiert von den praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Die angegebenen Zubereitungszeiten ermöglichen es, den Aufwand genau abzuschätzen, um die Zubereitung optimal in den Alltag einplanen zu können.

Filtern und Lieblingsrezepte merken

Die Neuauflage der App von Dezember 2022 legt besonderen Wett auf Rezepte, die mit nur wenigen Zutaten einfach zubereitet werden können. Was ich außerdem zu schätzen weiß, ist, dass viele der Resterezepte keine fest vorgegebene Zutatenliste beinhalten, sodass meine Kreativität nicht außen vor bleibt. So kann ich die Mahlzeit je nach eigenen Vorstellungen und Geschmacksvorlieben mit noch weiteren vorhandenen Resten anreichern oder auch gegen andere austauschen. Dazu erhalte ich hilfreiche Tipps und Vorschläge, welches Gemüse ein anderes gut ersetzen kann. Zudem können die Rezepte nach Ernährungsvorlieben gefiltert werden wie glutenfrei, vegetarisch oder vegan. Die Rezepte, die mir besonders gut gelungen sind und geschmeckt haben, kann ich in einer Merkliste als Lieblingsrezepte abspeichern oder auch mit anderen per Mail, WhatsApp oder anderen Messenagern teilen.

Gratis Download

Die kostenfreie App „Zu gut für die Tonne!“ kann für Android bei Google Play heruntergeladen werden, für iOS im App Store oder direkt auf der Website "Zu gut für die Tonne". Hier finden Sie auch weitere Informationen rund um den nachhaltigen Konsum von Lebensmitteln.

Rezept: Reste-Auflauf

Zu meinen bisher gesammelten Lieblingsrezepten gehört der Reste-Auflauf mit Nudeln und Gemüse, der etwa in einer halben Stunde fertig zubereitet ist.

Zutaten für 2 Personen:

  • 300 g Gemüse (z. B. Zucchini, Auberginen, Paprika, Möhren
  • 1 Zwiebel
  • Öl
  • 200 g passierte Tomaten
  • 300 g Nudeln
  • Gewürze
  • 50 g Käse (und/oder Brot)

Zubereitung

  1. Gemüse waschen, putzen und klein schneiden. Zwiebel schälen und würfeln.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse einige Minuten braten und nach Belieben würzen.
  3. Passierte Tomaten zum Gemüse geben und kurz köcheln.
  4. Gekochte Nudeln in eine Auflaufform geben, Gemüse darüber verteilen und mit Käse bzw. veganer Käsealternative bestreuen. Zusätzlich oder anstelle des Käses kann auch altes Brot verwendet werden. Dazu das Brot in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Öl , Butter oder Margarine rösten. Danach über dem Auflauf verteilen
  5. Im Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 180 Grad) etwa 20 Minuten gratinieren.

Wie heißt es so schön abschließend in der App? "Lass dir das Retten schmecken!“

Ein Artikel von Martina Seifert

Freie Autorin, Text, Lektorat

Hegede 6
33617 Bielefeld

www.martinaseifert.de

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