Verhütung heute

Barrieremethoden

2. Juli 2021 von Feministisches FrauenGesundheits

Viele Frauen möchten nicht länger die Pille nehmen, da sie sich damit nicht mehr gut fühlen und unschädliche Verhütungsmittel benutzen wollen. Sie werden dabei aber kaum unterstützt.

Leider favorisieren Gynäkolog*innen nach wie vor oft hormonelle Verhütungsmittel und Spiralen. Häufig wird dann auch nicht über die gesundheitlichen, teils schweren Nebenwirkungen aufgeklärt. Ob erhöhtes Thromboserisiko unter Einnahme der „Pille“, Bruchgefahr von Vaginalringen oder Panikattacken unter der Hormonspirale: die Liste der unerwünschten Nebenwirkungen ist lang. Das FFGZ informiert schon seit vielen Jahren zu den Begleiterscheinungen dieser Verhütungsmittel.

Zu Unrecht wenig verbreitet sind Barrieremethoden, eine kostengünstige, körperschonende und bei richtiger Anwendung trotzdem sehr sichere Alternative. Frauen fahren sehr gut mit Diaphragma und Portiokappe. Noch gibt es außer den Frauengesundheitszentren, www.frauengesundheitszentren.de, viel zu wenige Orte, an denen sie angepasst werden. Hier gibt es jahrzehntelange Erfahrung in der Beratung und individuellen Anpassung von Portiokappe und Diaphragma.

Gut zu wissen: Neues Diaphragma

Seit Frühjahr 2020 gibt es nun wieder ein Diaphragma mit individuellen Größen namens Singa. Es ähnelt vom Aussehen und Material dem Modell Caya, das aufgrund seiner Einheitsgröße nicht allen Frauen passt. Singa muss individuell angepasst werden, ebenso wie die Portiokappe FemCap.

Ein Artikel von
Feministisches FrauenGesundheitsZentrum e.V

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