Was ist das und wie kam es dazu?

„Ministerium für Glück“

Was ist das und wie kam es dazu?
© Gina Schöler

von Pressemitteilung

Das MfG ist eine unabhängige Initiative für bewusstes Leben und Glücksbesinnung mit dem Ziel, in Deutschland den Fokus wieder mehr auf das gesellschaftliche und somit auch auf das persönliche Wohl von uns alles zu setzen.

Anhand einer transmedialen Kampagne werden die Menschen zum Nachdenken animiert: Was zählt wirklich? Nach welchen Werten möchten wir leben? Was brauchen wir, um zufrieden und glücklich zu sein?

Diese Initiative animiert zum Mitmachen: Mitdiskutieren, teilen, miteinander sprechen, Ideen einbringen und vor allem: Selbst aktiv werden!

Entstanden ist die Idee Ende November 2012 an der Hochschule Mannheim. In der Fakultät für Gestaltung, Masterstudiengang Kommunikationsdesign, im Fach "Transmediale, integrierte Kommunikation“ bei Prof. Axel Kolaschnik.

Gegen Ende des Semesters bekamen wir die Aufgabe, einen Kampagnenmasterplan zu schmieden: Stellt euch unsere Gesellschaft in 20-30 Jahren vor: So wie es läuft, kann es nicht ewig weitergehen, sowohl was die sozialen als auch die ökologischen Aspekte angeht.

Initiiert eine Kampagne, die den Wertewandel in unserer Gesellschaft herbeiführt, gestaltet und begleitet. Anhand unserer kreativen und kommunikativen Fähigkeiten sollte auf breiter medialer Ebene die Frage nach dem guten Leben gestellt und die entstehende Diskussion moderiert werden. Es galt eine Art Plattform zu bilden, bei der die Menschen die Möglichkeit zur offenen Kommunikation haben, Ideen und Konzepte entwickeln und Wünsche äußern können. Wie wollen wir leben und was zählt wirklich?

Klingt erst einmal sehr abstrakt und wir hatten sofort das Lied "Nur noch kurz die Welt retten" im Kopf…

Im Laufe des Brainstormings kam das Thema Bhutan auf und wir fanden das Konzept des Bruttonationalglücks und der damit verbundenen Glücksumfrage äußerst interessant. Warum gibt es das nicht hier bei uns? Wieso hat uns noch nie jemand gefragt, was für uns gutes Leben bedeutet? Warum steht das wirtschaftliche Wachstum über allem und warum wird „Wohlstand“ nicht am Wohlbefinden der Bevölkerung gemessen? All dies waren Fragen, die uns diese provozierend echt aussehende Metapher des MfGs haben gründen und gestalten lassen, anhand der man hervorragend die Glücksdebatte beginnen konnte. Diese Metapher lädt sofort in jedem etwas aus: Verwirrung, Irritation, Humor, Begeisterung – jeder denkt sofort nach, was das ist, was es soll, was wäre, wenn… Ein perfekter Türöffner, der einerseits das attraktive Thema „Glück“ beinhaltet, aber andererseits auch seriös ist. Dieses offizielle „graue“ Erscheinungsbild gepaart mit frechen Aktionen und bunten Bildern, Interaktion der Bürger und offenen Fragen bildet dies eine sehr gute Mischung, um in den öffentlichen Dialog zu treten.

Das Semester war schnell vorbei und die Idee des MfG drohte in der Schublade zu verschwinden. Mein Kommilitone Daniel Clarens und ich haben uns aber dazu entschlossen, das MfG gemeinsam als Masterthesis weiterzuführen. Das Thema hatte mich gepackt und tief berührt. Ich habe unglaubliches Potenzial gesehen und gemerkt, wieviel Sinn und Spaß es macht, Werbung für Werte zu machen!

Deshalb habe ich mich auch dazu entschlossen, mir nach dem Studium meinen Beruf selbst zu erfinden. Ich habe das Glück, aus meiner Berufung meinen Beruf gemacht zu haben: Glücksministerin.

So habe ich seit 2013 die Möglichkeit, jeden Tag genau das zu machen, was mich erfüllt und anderen hilft. Je nach Aktion und Auftrag arbeite ich mit verschiedenen Leuten zusammen, mal mit Psychologen, mal mit Design Thinkern oder Kulturwissenschaftlern – dieser Beruf ist wirklich abwechselnd und spannend! Und das macht unfassbar glücklich.

Was macht Bhutan so besonders?

Das Land Bhutan ist ein kleines Königreich im Himalaya zwischen Indien und China.

Es ist ein armes und sehr bescheidenes Land, aber die Leute sind äußerst zufrieden und wissen, was wirklich zählt: Zeit – für Familie, Freunde und sich selbst, das seelische und körperliche Wohlbefinden. Sie legen sehr viel Wert auf Traditionen, ihre Kultur, die Natur und Religion. Was es so besonders macht, ist ihr "Bruttonationalglück", das dort anhand eines umfangreichen Fragebogens regelmäßig gemessen wird.

Bhutan ist eines von wenigen Ländern, die ein nicht wachstumorientiertes Wirtschaftsmodell in der Verfassung verankert haben, sondern die Zufriedenheit der Bevölkerung als Maß politischen Handelns sieht.

Eine ausgewogene und nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft kann nur im Zusammenspiel von materiellen, kulturellen und spirituellen Schritten geschehen, die einander ergänzen und bestärken.

Im Artikel 9, Absatz 2 der Verfassung steht: Der Staat bemüht sich, jene Bedingungen zu fördern, die das Streben nach Bruttonationalglück ermöglichen.

Es ist meiner Meinung nach eine absolut nachahmenswerte Sache und eine große Inspirationsquelle. Und es ist sicher klar ersichtlich, dass die Kampagne sich an Bhutan orientiert, nicht umsonst gibt es auch die durchaus provokante Metapher des "Ministeriums für Glück und Wohlbefinden“.

Was sind die Aufgaben und Ziele für dieses Projekt?

Aufgaben dieser interaktiven Kampagne, die als offenes Kunstprojekt bzw. als Experiment daherkommt, ist es, in den Köpfen und Herzen der Menschen etwas zu bewegen. Sie aus dem Autopiloten spielerisch herauszubekommen, damit sie beginnen nachzudenken, was sie wirklich wollen, was sie glücklich macht und was sie dafür eben auch aktiv tun und verändern können.

Es werden aber keine Glücksrezepte verteilt, denn das Glück definieren ist kein Ziel – in Deutschland gibt es Millionen verschiedener Definitionen dieses Begriffs, jeder hat seine eigene. Das MfG ermutigt dazu, sich damit zu beschäftigen und seine eigenen Vorstellungen, Wünsche und Werte zu hinterfragen und herauszubekommen.

Dadurch entsteht eine Bewegung, manchmal im ganz kleinen, kleine Wellen, die immer mehr an Kraft gewinnen und wer weiß, was alles noch daraus wachsen wird. Ich höre nicht auf zu experimentieren und jeder darf mitmachen. Das MfG ist ein Impulsgeber und bringt durch die verschiedenen Kanäle und Aktionen Inspirationen in den Alltag, die leicht greifbar und gut umsetzbar sind.

Zudem sollen die ganzen alltagsnahen und spielerischen Aktionen dazu anregen, sich mit diesem absolut wichtigen und nachhaltigen Thema des guten Lebens auseinander zu setzen. Und zwar ganz ohne Zeigefinger, sondern mit viel Spaß. Ideen und Input werden in verschiedenster Form  wie z.B. Online-Aktionen, Street Art, Veranstaltungen oder auch Workshops und Vorträgen, nach draußen gegeben und die Menschen lassen sich inspirieren, individualisieren und bekommen Lust, sich wichtige Fragen zu stellen und vor allem auch, kreativ an der Beantwortung zu arbeiten. Im Kleinen aktiv werden und Schritt für Schritt etwas zum Positiven hin zu verändern, dazu möchte das MfG ermutigen. Wir müssen nicht das Gefühl haben, die Welt von heute auf morgen retten zu müssen. Aber jeder hat seinen Wirkungskreis und wenn jeder von uns hier und heute und jetzt beginnt, sich selbst und andere glücklich(er) zu machen, dann sind wir alle schon ein großes Stück weiter! Gemeinsam erarbeiten wir uns das Bruttonationalglück.

Was konnte mit dieser Kampagne bisher erreicht werden? Worauf bist du stolz?

Was mich unglaublich stolz macht und viel Kraft gibt, ist das Feedback, das von allen Seiten zurückkommt! Seien es die Gespräche bei Veranstaltungen, die vielen E-Mails von Menschen, die berichten, was die kleinen Impulse ausgelöst haben, die Entwicklung der Workshop-Teilnehmer – zu sehen, welche Visionen und Projekte sie daraus entwickeln ist unglaublich! Aber auch all die Online-Beiträge, Kommentare und Diskussionen in den sozialen Netzwerken bereichern jeden Tag aufs Neue mein Glücksministerinnendasein. Es ist wunderbar mitanzuschauen, wie eine solche Idee sich verbreitet, Früchte trägt, Leute insipiriert – so ist es ja auch gedacht: Ein Schneeballsystem des Glücks sozusagen.

Stolz bin ich auch auf das Netzwerk, das sich die letzten Jahre gebildet hat. Ich habe durch diese Tätigkeit die wunderbare Möglichkeit, viele interessante Menschen kennen zu lernen, die sehr viel Energie verbreiten. Menschen, die etwas bewegen möchten und motiviert sind – davon braucht Deutschland viel mehr und es macht unglaublich viel Spaß mit diesen Menschen zusammenzuarbeiten.

Und dann gibt es natürlich noch die vielen kleinen und großen Meilensteine der letzten Jahre: Einladungen in den Bundestag, Austausch mit der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, Besuch einer riesigen Delegation aus Thailand, eine Bürgerdialogstour mit dem Bundesjustizminister Heiko Maas, etliche Workshops in ganz Europa mit hunderten Teilnehmern, Flashmobs, Street Art Aktionen, Interviews mit Experten, Wissenschaftlern und Politikern, engen Kontakt und Austausch mit dem Gross National Happiness Centre aus Bhutan und natürlich das erste ministeriale Buch „Das kleine Glück möchte abgeholt werden – 222 Anstiftungen vom Ministerium für Glück und Wohlbefinden“, was ein wunderbares Sammelsurium der kleinen Momente geworden ist – zusammengetragen von mir, Experten, Prominenten und vielen Fans und Freunden des Projekts. Vollgepackt mit Emotionen, Erfahrungen, Begegnungen und Mutmachern, das kleine Glück für sich zu entdecken.

Wie sieht der Alltag aus? Welche Aktionen und Angebote gibt es?

Wenn ich nicht gerade querbeet durch Deutschland (oder auch Europa) in glücklicher Mission unterwegs bin, Materialien herstelle und bastle, Delegationen empfange, von Angela Merkel nach Berlin eingeladen werde, mit Heiko Maas durch Deutschland toure, mit Eckart von Hirschhausen zusammenarbeite, zu Konferenzen oder Podiumsdiskussionen beitragen darf, indem ich Impulsvorträge halte, Veranstaltungen organisiere, Konzepte und Aktionen erarbeite, Workshops an Schulen, Unternehmen oder bei Organisationen halte, dann betreibe ich sehr viel Netzwerkarbeit. Mit den Menschen in Kontakt treten ist sehr wichtig! Ich schreibe unendlich viele E-Mails, kommuniziere auf sozialen Netzwerken, denke mir Inhalte oder neue Ideen aus. Ich recherchiere in viele Richtungen, sauge alles auf und schaue, wo ich es wie wieder einfließen lassen kann. Außerdem darf ich jeden Tag sehr viele Briefe lesen und die beiliegenden Rückumschläge mit Glücksspielkarten befüllen, Interviews geben und führen und in letzter Zeit durfte ich sogar auch mehrmals für das Fernsehen unterwegs sein. Das Hauptaugenmerk liegt schon darin, das Thema Glück und Wohlbefinden anhand von Alltagskunst oder bestimmten Angeboten greifbar zu machen. Das Wort Workshop wird bei mir wörtlich genommen, es wird viel gearbeitet, mit den Händen, gebastelt, raus auf die Straße, reden, ausprobieren, reflektieren. So erarbeiten sich die Teilnehmer selbst, wieviel Spaß es machen kann, sich mit diesen wichtigen Themen auseinanderzusetzen.

Wie ist die Bereitschaft, etwas für das Glück zu tun? Ist ein gesellschaftlicher Wandel zu spüren oder wird man mit dem Thema belächelt?

Ich habe das Gefühl, dass es immer noch viel zu viele Menschen gibt, die sich diese kleine, aber feine Frage nach dem persönlichen Glück noch gar nie richtig gestellt haben. Das ist einerseits erschreckend, zeigt aber andererseits wie wichtig eben solche Initiativen sind, hier anzusetzen und an den richtigen Stellen zu kitzeln.

Ebenso habe ich die Erfahrung gemacht, dass es ganz oft nur ganz kleine Impülschen braucht, dass etwas losgetreten wird. Du gibst eine kleine Idee rein und die Menschen sind dankbar und es sprudelt förmlich auch ihnen heraus – sei es bei Workhops oder auch (bundesweiten) Aktionen, die meist online stattfinden, z.B. die Aktionen zum Weltglückstag.

Es ist ein (Wunsch nach) Wandel zu spüren, die Menschen beginnen zu realisieren, dass es das nicht so recht sein kann, dass sie vielleicht auch selbst aktiv werden müssen. Nur manchmal wissen sie noch nicht so recht, wo es hakt, aber sobald sie auf der Spur sind, wird es zum Selbstläufer! Die Einstellung zu sich, dem Leben, der eigenen Zeit ist gerade im Umbruch, bei dem einen mehr, beim anderen weniger, das ist ganz normal. Aber da wird noch viel passieren und ich bin sehr gespannt!

Außerdem gibt es, so denke ich, immer noch eine Diskrepanz zwischen dem, was die Menschen äußern, was sie glücklich macht (mehr Zeit für mich, für Freunde, Familie, ein erfüllender Job etc) und dem, was sie dann auch wirklich dafür tun, aufgeben oder ändern. Das bedeutet nämlich eben auch oft Unsicherheiten und raus aus der Komfortzone! Und da verfällt man leicht wieder in den Alltagstrott. Wenn es dann doch jemanden gibt, der mutig ist und etwas verrücktes macht, dann wird er vielleicht auf den 1. Blick belächelt oder bestaunt aber auf den 2. bewundert man den Mut und ertappt sich vielleicht auch selbst dabei, dass das ja auch mal ein Traum von einem selbst war, den man erfolgreich begraben hatte…

„Jemand mit einer neuen Idee gilt nur so lange als Spinner bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ Oder?!

Wie ist der Kontakt zu Politik? Soll das MfG institutionell verankert werden oder ein Kunstprojekt bleiben?

Das Ziel, dass dieses Projekt eine feste politische Instanz wird, bestand anfangs mit einem großen Augenzwinkern. Think big. Mal sehen, wie weit man kommt. Mal sehen, was Deutschland will, was Deutschland bereit ist, selbst für das Glück zu tun. Aber es geht ja vielmehr darum, das Ganze wachsen zu lassen, von unten aufbauen, mit viel Bürgerbeteiligung und ganz auf Augenhöhe. Das macht das Projekt eben auch so spannend und für die Menschen interessant und attraktiv. Etwas „politisches“, was mich wirklich angeht und bei dem ich viel Lust habe, mitzumachen und mich damit auseinanderzusetzen!

Kontakte in die Politik habe ich mittlerweile einige! Von der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ wurden wir anfangs in den Bundestag eingeladen, den Staatssekretär und das GNH Centre aus Bhutan durfte ich kennenlernen und interviewen, beim Jour Fix des Bundeskanzleramtes war das Projekt bereits Thema, Claudia Roth hatte ich vor der Kamera und Wolfgang Schäuble wurde von einer Zeitung auch schon auf das MfG angesprochen. Angela Merkel hat mich im Rahmen der Regierungsstrategie „Gut leben in Deutschland – Was uns wichtig ist“ nach Berlin zur Eröffnung eingeladen und mit Bundesjustizminister bin ich im Rahmen dieser Strategie auch durch Deutschland getourt, um Bürgerdialoge mitzuführen.

Das MfG soll nach wie vor das freie Kunstprojekt bleiben, das sich wandelt, das wächst, das zu Beteiligung animiert und inspiriert. Wenn es irgendwann mal solch eine Instanz gibt, heißt es nun Ministerium oder wie auch immer, dann freue ich mich, den Stein vielleicht mit ins Rollen gebracht zu haben und bringe mich mit verschiedenen Aktionen natürlich auch gerne mit ein – so lange ich mich nach wie vor Glücksministerin nennen darf! Den Titel habe ich mir ja nicht selbst gegeben, sondern ich wurde immer öfter darauf angesprochen, dass ich einfach diejenige bin, die das ausstrahlt und die den Titel verdient. So etwas lehnt man natürlich nicht ab!

Noch ist es kein „richtiges“ Ministerium, aber wer weiß, was noch passiert. Bei diesem Projekt gilt das Motto: Sag niemals nie! Denn was die letzten Jahre passiert ist, lässt nur erahnen, wie groß der Bedarf einer positive Veränderung innerhalb der Gesellschaft ist.

Was macht eine Glücksministerin glücklich? Was ist für dich gutes Leben?

Laut einer Studie der Glücksforscherin Sonja Lyubomirsky ist das persönliche Glück zu 50% genetisch vorbestimmt. Ich glaube, dass es hier um mich einfach sehr gut bestellt ist, da meine Eltern mir schon immer eine positive Lebenseinstellung vorgelebt und beigebracht haben. Ich meine behaupten zu können, dass ich schon immer ein optimistischer Mensch war. Nur war mir das nicht bewusst. Seitdem ich mich so intensiv mit Glück und Wohlbefinden auseinander setze, nehme ich das alles anders und bewusster wahr und spiegel sehr viel für mich selbst wider. Und bin sehr dankbar dafür.

Zum Beispiel habe ich mich selbst zur Detektivin der kleinen Dinge ernannt und versuche dieser Berufung so oft es geht nachzukommen: Rausgehen und die Welt entdecken. Und zwar im Kleinen. Entdecke das Wunderbare im Alltäglichen. Das hätte ich vor diesem Projekt so in der Art sicher nicht getan.

 

Mich macht glücklich, wenn ich das, was ich den ganzen Tag erarbeite, auch persönlich umsetzen kann. Das ist bei dem Zeitplan manchmal leichter gesagt als getan.

Auch, wenn ich gerne Hummeln im Hintern habe, versuche ich öfter Verschnaufspausen in den oftmals auch stressigen Glücksministerinnenalltag einzubinden. Diese Pausen können ganz klein und unscheinbar wirken wie z.B. auf der Straße stehen bleiben, wenn man etwas besonderes bemerkt. Anhalten, wahrnehmen, genießen. Spontane Verabredungen zu einem Kaffee tun mir immer gut, ein Feierabend-Getränk auf der Dachterrasse oder auch immer wieder gerne eine kleine Ausflucht aus dem Alltag zusammen mit meinem Hund ab in die Natur. Atmen. Gras unter den Füßen, der Fluss neben mir und um mich herum der tobende Wuselfuchs und meine Welt ist in Ordnung. Ein Wochenende im Wohnwagen am See kann auch Wunder bewirken. Computer aus, Handy aus, Kopf aus. Herz an.

Glück ist wahrzunehmen. Emotionen genießen, es gibt immer ein auf und ab. Glück ist eine Mischung aus Gas geben und auf die Bremse drücken.

Auszeiten. Ins Leben stürzen. In vollen Zügen alles mitnehmen, ausprobieren, Mut haben, Entscheidungen zu treffen. Viel Reisen. Gut essen. Lachen bis der Bauch weh tut. Kissenschlachten machen, mit den Fingern essen, das innere Kind bewahren.

Alte Freundschaften pflegen. Menschen ziehen lassen. Vergeben. Lieben. Leben.

Glück ist für mich Bewegung – im Sinne von Veränderung. Alles ist im Wandel, alles verändert sich gefühlt immer schneller um uns herum und die Kunst liegt darin, dies anzunehmen und im Guten für sich zu nutzen. Chancen zu erkennen und wahrzunehmen Alles ist im Fluss und das macht es spannend.

Wer mehr wissen will:

Die Homepage: Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Auf YouTube: Das Ministerium für Glück

Auf Facebook: www.facebook.com/MinisteriumFuerGlueck/

 

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