Bitte mehr Gesundheit fördern...

Offener Brief an Merkel und Spahn

Bitte mehr Gesundheit fördern...
Foto: Lizenzfrei von Pixabay

von Gastbeitrag

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel, sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister Spahn, sehr geehrte Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder,
ein längerer Lockdown als Reaktion auf COVID-19 gefährdet Existenzen, macht vielen Menschen Angst und hat schwerwiegende weitere Schäden für die Wirtschaft, die Gesellschaft und viele einzelne Menschen zur Folge. Ein Lockdown kann daher nur in kritischen Situationen als Notmaßnahme insbesondere zur Rettung von Menschenleben für eine begrenzte Zeit gerechtfertigt sein und ist keine langfristige Lösung des Problems.

Nationale Strategie notwendig

Daher ist aus unserer Sicht für den Schutz vor dem Coronavirus eine nationale politische Strategie zur Förderung eines intakten Immunsystems überfällig. Durch die Stärkung der Immunabwehr der Bürger können die Krankheitszahlen und die Zahl schwerer Krankheitsverläufe langfristig reduziert werden.

Kurzfristig empfehlen wir eine nationale staatliche Werbekampagne zur Stärkung des Immunsystems der Bevölkerung. Die Bürger brauchen vertrauenswürdige Handlungsempfehlungen von einer verlässlichen Instanz und einen „Motivationsanschub“, um in diesem Sinne stärker als bisher aktiv zu werden. Genau das ist das Ziel dieser Kampagne.

Rauchen, Alkoholkonsum, Zuckerkonsum und der Konsum von Produkten aus schwach ausgemahlenen Mehlen (Weißmehle, Graumehle) aber auch Kaffeekonsum und weitere weitverbreitete Verhaltensweisen schwächen nachweislich das Immunsystem und machen anfällig für Viren und Bakterien. Die von uns vorgeschlagene Kampagne sollte daher u.a. werben für:

Gesundheit und Selbstfürsorge stärken

Indem Sie auf künftige Massenimpfungen setzen, gehen Sie bereits in Richtung auf Stärkung der Immunabwehr.
Die von uns vorgeschlagene staatliche Werbekampagne kann als zusätzliche Maßnahme zeitlich bereits vorher greifen und auch die Menschen ansprechen, die gegenüber einer Impfung Vorbehalte haben. Bei der Stärkung des Immunsystems entfällt das mit Impfungen verbundene Problem möglicher schädlicher Nebenwirkungen. Ein intaktes Immunsystem schützt zudem auch vor Mutationen des Coronavirus und vor anderen schädlichen Viren und Bakterien.

Die von uns vorgeschlagene Kampagne zielt darauf ab, dass die Menschen selbst für ihre Gesundheit aktiv werden und stärkt so ihre Selbstverantwortung, Selbstwirksamkeit und Zuversicht. Dies trägt dazu bei, unangemessene Ängste abzubauen, die das Immunsystem nach den Erkenntnissen der Psychoneuroimmunologie beeinträchtigen.

Uns ist bewusst, dass die von uns vorgeschlagene staatliche Werbekampagne zur Stärkung des Immunsystems nicht ausreicht, um die vielfältigen Hindernisse abzubauen, die einem intakten Immunsystem der Bürger entgegenstehen.

Deshalb halten wir eine längerfristige politische Strategie zur Stärkung des Immunsystems der Bevölkerung für dringend notwendig. Wir fordern Sie auf, eine solche Strategie unter Einbeziehung von Gesundheitswissenschaftlern zu entwickeln und umzusetzen.

Diese Strategie sollte aus unserer Sicht u.a. die Förderung von gesundem Essen in Kitas, Schulen, Hochschulen, Kantinen und Krankenhäusern, die Einführung eines Schulfachs Gesundheitslehre, Maßnahmen zur Reduzierung von Stress in Arbeitswelt und Familie, Maßnahmen für mehr Bewegung sowie die stärkere Verankerung der Präventivmedizin in der Ärzteausbildung umfassen.

Wir wünschen uns, dass unser Vorschlag bei Ihnen auf fruchtbaren Boden fällt.

Mit freundlichen Grüßen
Gisela Grah-Kautzky, Gesundheitsberaterin (GGB)
Wolfgang Kautzky

Gastbeitrag

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