WochenTipp: Dickblattgewächs „Fette Henne“

Roh snacken, für Smoothies oder im Salat

von Karl © AdobeStock_2027386430
23. Juni 2026 von Géraldine Sommer

Die Fette Henne gehört zu den Sukkulenten, also zu den wasserspeichernden Pflanzen. Sie ist in vielen Gärten zu sehen, doch wenige wissen, dass sie auch essbar und erfrischend lecker ist!

Die Blätter schmecken bis zur Entwicklung der Blüte, danach werden sie bitter. Dafür sind dann Insekten sehr dankbar für die Blüten; sie blüht spät im Jahr und bietet gerade dann Futter, wenn es kaum anderes zu finden gibt.

Auch die Heilwirkungen der Fetten Henne sind wenig bekannt. Dabei hat sie entzündungshemmende, beruhigende und wundheilende Eigenschaften. Ähnlich wie bei Aloe Vera kannst du das Gel aus den Blättern auf kleinere Schnitte, Verbrennungen und Hautirritationen auftragen, um die Heilung zu beschleunigen.
Ebenso unterstützt sie sanft bei Verdauungsbeschwerden: Ein Tee aus den frischen Blättern kann bei Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Magenkrämpfen lindernd wirken.
Bei Gelenkschmerzen und Rheuma kann eine Tinktur äußerlich aufgetragen werden.

Es sprechen also viele Gründe dafür, sie auch in den eigenen Garten zu holen 🙂

Ein Artikel von
Géraldine Sommer

Géraldine Sommer - Waldgärtnerin, Permakultur-Designerin, Pädagogin
Waldgärtnerin, Permakultur-Designerin, Pädagogin
74594 Kressberg
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