Vegetarische Wraps

– leicht, bunt und proteinreich

La La @larrylam © unsplash qYtfN2109Wg
4. Oktober 2025 von Lillia Seifert

Manchmal braucht es gar nicht viel, um Körper und Seele etwas Gutes zu tun. Ein frischer Wrap ist schnell zubereitet, lässt sich vielseitig füllen und schenkt dir eine ausgewogene Mahlzeit, die Kraft gibt, ohne zu beschweren. Gerade in der vegetarischen Küche sind Wraps wunderbare Begleiter – sie vereinen gesunde Proteine, frisches Gemüse und natürliche Aromen in einer einfachen Form, die sich auch unterwegs genießen lässt.

In dieser Variante kommen gleich mehrere wertvolle Zutaten zusammen: gebratener Halloumi mit seiner herzhaften Note, aromatischer Räuchertofu als pflanzliche Eiweißquelle und buntes Gemüse, das Vitamine und Leichtigkeit schenkt. Salatblätter bringen Frische und Knackigkeit, während Avocado gesunde Fette liefert. Ein cremiger Quark-Dip mit Knoblauch, Curry und Koriander verbindet alles zu einem harmonischen Ganzen. So entsteht ein Wrap, der nicht nur satt macht, sondern dich auch nährt – körperlich wie seelisch.

Beim Kochen geht es nicht nur darum, satt zu werden. Es geht auch um Achtsamkeit: das Gemüse zu schneiden, den Duft von Knoblauch in der Pfanne wahrzunehmen, die Farben des Gemüses zu betrachten. Schon diese kleinen Momente können dir Ruhe und Freude schenken – und machen das Essen zu einer runden Erfahrung.

Rezept: Vegetarische Wraps mit Halloumi & Räuchertofu

Zutaten für 4 Wraps
    • 4 Vollkorn- oder Dinkel-Wraps
    • 4 große Blätter grüner Salat (z. B. Römersalat oder Kopfsalat)
    • 150 g Halloumi
    • 150 g Räuchertofu
    • 1 Zucchini
    • 1 rote Paprika
    • 150 g Champignons
    • 1 kleine Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe (für das Gemüse)
    • 1 Avocado
    • 200 g Magerquark
    • 1 weitere Knoblauchzehe (für den Dip)
    • ½ TL Currypulver
    • ½ Bund frischer Koriander
    • 1 EL Olivenöl
    • Salz und Pfeffer

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Gemüse vorbereiten
Zucchini, Paprika und Champignons putzen und in Streifen bzw. Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Salatblätter gründlich waschen und trocken tupfen.
2. Gemüse braten
In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch kurz andünsten, dann Zucchini, Paprika und Champignons hinzufügen. Alles etwa 5–7 Minuten braten, bis es leicht gebräunt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
3. Halloumi und Tofu anbraten
Halloumi in Scheiben, Räuchertofu in Würfel schneiden. In einer separaten Pfanne ohne zusätzliches Öl goldbraun braten.
4. Avocado-Creme
Avocado halbieren, entkernen, Fruchtfleisch zerdrücken und mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
5. Quark-Dip
Magerquark in eine Schale geben. Eine Knoblauchzehe fein pressen oder reiben und unterrühren. Mit Currypulver, Salz und Pfeffer würzen. Den Koriander hacken und frisch dazugeben. Alles cremig verrühren – so entsteht ein aromatischer, proteinreicher Dip, der Leichtigkeit und Würze zugleich schenkt.
6. Wraps füllen
Wraps kurz in einer Pfanne erwärmen. Mit Quark-Dip bestreichen, Avocado-Creme darauf geben. Ein Salatblatt in die Mitte legen, dann das Gemüse, Halloumi und Räuchertofu darauf verteilen.
7. Aufrollen
Seiten einschlagen, Wrap fest einrollen und diagonal halbieren. Sofort servieren oder für unterwegs einpacken.

Zum Genießen

Diese Wraps sind mehr als nur ein Essen. Sie schenken dir wertvolles Eiweiß, Vitamine, gesunde Fette – und ein Stück Achtsamkeit im Alltag. Nimm dir Zeit, sie zuzubereiten, probiere verschiedene Varianten aus und spüre, wie dir leichte, natürliche Zutaten gut tun können. Vielleicht findest du darin sogar dein neues Lieblingsgericht, das dich durch den Tag trägt – nahrhaft, bunt und bewusst genossen.

Ein Artikel von
Lillia Seifert