Schwere Geburten wird es immer geben...

Wie sich daraus entstandene Verletzungen besänftigen lassen

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3. September 2026 von Imke Turau

Ohne dafür Schuldige zu suchen möchte ich dazu beitragen, daraus folgende Verletzungen so gut zu besänftigen, dass dem Glück über die neuen Erdenbürger nichts mehr im Wege steht.

Deshalb hier konkrete und praktische Tipps: von verschiedenen homöopathischen Mitteln über Einreibungen, Traumreisen und innere Bilder, Verwendung von warmem Wasser oder den beruhigenden Einfluss eines Wasserbettes.

Dieser Artikel ist der Dritte zu unterschiedlichen Geburtsthemen; die Serie wird in loser Folge fortgesetzt.

Unterscheidbar sind vier Typen von „Nachwehen“:

Aconitum/ blauer Eisenhut

Aconitum (blauer Eisenhut) steht für existenzielle Bedrohung unter der Geburt, die meistens mit Todesangst einhergeht. Dabei spielt es eher eine untergeordnete Rolle, ob es medizinisch wirklich ernst war oder ob es sich ‚nur‘ für die Kreißende so angefühlt hat. Der Schock sitzt tief und verhindert Heilung.

Aconitum gibt es als homöopathisches Mittel und auch als Aconit Schmerzöl. Mit dem Öl kannst du generell täglich die Füße (und damit alle Akupunkturpunkte), aber auch den Rücken und den Nacken einölen. Der Körper entspannt sich sehr darunter.

Die Mutter bekommt als Idee, das Erlebnis, an dem die Geburt „gekippt“ ist mental auszulagern. Darüber hinaus kann sie in einer Art Meditation in den Raum des Unterbewusstseins eintauchen und dort aufräumen. Mein Rat ist, diese Übung so lange zu wiederholen, bis spürbar Heilung passiert.

Wenn es sich um Geburtsverletzungen handelt, die sich von der eigenen Entbindung wiederholt haben, wäre es ratsam das aktuelle Geschehen von dem alten abzukoppeln. Dazu empfiehlt sich ein Ritual zum Neumond.

Wenn das Baby eine todesnahe Erfahrung gemacht hat (sichtbar an den APGAR Werten), oder sogar reanimiert werden musste, arbeite ich genauso mit Aconitum, meistens nur über die Füße.

Eine sehr liebevolle Art Geburtsverletzungen für Mutter und Kind zu erlösen ist, wenn die stillende Frau währenddessen Traumreisen mit dem Baby unternimmt. Dazu kann sie sich beispielsweise vorstellen, den gewaltvollen Teil der Geburt zu bündeln, zu schreddern und mit Paketen wegzuschicken und dann mit dem Baby an einen Ort der Heilung zu reisen.

Opium

Es gibt eine Art von Geburtsverletzung, die in einer totalen Starre endet. Darin spüren die Betroffenen keine Emotion, haben wenig bis keine Entscheidungskraft und kaum Bindung. Hier empfiehlt sich entweder für Mutter oder Kind (je nachdem wer davon betroffen ist) das homöopathische Mittel Opium. Es ist die feine Aufbereitung von Mohn, der die Erstarrung und Verkrampfung löst.

Meine Tochter hat fast ein Jahr lang Schreianfälle bekommen, wenn sie im Kindersitz Auto fahren sollte. Erst eine Gabe Opium hat ihre Starre aus der Geburt gelöst, in der die Nabelschnur fest um den Bauch gewickelt war. Damit war das Problem ‚angeschnallt zu sein‘ wie von Geisterhand verschwunden!

Arnika

Wenn allerdings der Trauma-Speicher keine Verarbeitung findet, hilft das Mittel Arnika. Ich gebe den Patienten das Bild eines Trichters und lasse sie selbst sehen, ob es darin stockt. Dann lege ich Mutter und Kind auf ein Wasserbett und schwinge sie aus. Beide bekommen Arnika-Öl an die Füße, was sie dann zum Abend zuhause selbst täglich fortsetzen.

Für Babys hilft auf wundersame Weise ein Badeeimer mit Arnikasalz (z.B. von Tetesept). Darin spüren sie neben warmem Wasser eine Begrenzung, die an den Mutterleib erinnert und damit an die Zeit, in der noch alles gut war.

Das Wasserbett hat ähnliche Wirkung, es bringt in Balance. Mütter berichten, dass sowohl sie selbst als auch die Kinder nach der Behandlung schlafen können, was wirklich ein Segen ist. Manchmal wickle ich sie darauf auch noch fest ein.

Mit dem Arnika-Öl kann sich die ganze Familie gegenseitig einölen und so die Spuren einer anstrengenden Geburt nacharbeiten. Haut hat bekanntlich die größte Aufnahmefläche, aber auch als Teilbereiche Nacken, Rücken und die Füße zu behandeln reicht oft aus.

Hypericum/ Johanniskraut

Die Geburtsverletzung, die nach Hypericum verlangt geht tief. Es ist eine Art UR-Verletzung, geschnitten und gestochen zu sein, mental attackiert, entblößt und entgrenzt.
Johanniskraut-Öl ist ein sehr guter Heiler! Damit wird die Grenze wieder hergestellt und z.B. auch vaginal die Verletzung mit einer getränkten Kompresse oder einem getränkten Tampon direkt aus der Krise geholt.

Oft stecken noch andere Themen dahinter, die sich durch die Geburt zeigen oder erneut aufbrechen. Für die alten Themen, die ja oft überholt sind, empfehle ich ein heilendes Mondritual, um sich ganz auf das neue Glück fokussieren zu können.

In Folge vier leite ich ein intensives Ritual zur Erlösung von schweren Geburtsschäden an. Sie erscheint nächsten Monat.

Folge eins: Glückskinder. Geburt ist und bleibt eine Wundertüte…
Folge zwei: Traumatische Geburtserlebnisse: Hilfreiches Wissen in der Begleitung

Ein Artikel von
Imke Turau

Imke Turau - Geistheilerin
Geistheilerin
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