Hokuspokus auf der Bühne

Was macht die Heilpraktikerin da?

Hokuspokus auf der Bühne

von GastautorIn

Will ich, eine seit vielen Jahren im ganzheitlichen Kontext tätige Frau, etwa die Menschen mit esoterischen Sichtweisen infizieren oder sie mit Bewusstwerdung und Selbstwahrnehmung verblenden? Könnte es mein Ziel sein die Zuhörer*innen auf eine „falsche“ Fährte – etwa auf die Spur zu sich selbst zu führen?

Was denke ich mir eigentlich dabei meine Themen und Anliegen bühnentauglich zu präsentieren, ähnlich wie der Arzt Eckhard von Hirschhausen es tut? Was motiviert mich dazu, mich mit einem Programm zur Persönlichkeitsentwicklung auf die Bühne zu stellen, mein Ansinnen vor Publikum zu formulieren und für meine Inhalte einzustehen?

Habe ich etwa Lust, mich den spitzen Zungen der ewig Gestrigen zu stellen, den Kritikern auszuliefern, die immer noch mit Begriffen, wie Scharlatanerie und Hokuspokus um sich werfen? Bin ich stark genug, dem Wind der mir entgegen bläst standzuhalten, besonders dann, wenn die Stürme der Verurteilter und Denunzianten gegen die alternativ Orientierten aufziehen? Oder bin ich mutig und standfest, mich mit dem zu zeigen, was mich bewegt, mich mit meinen Texten einer breiten Öffentlichkeit zu stellen? Wäre es nicht besser sich zwischen den Gleichgesinnten zu verstecken, sich dort in der Sicherheit des Verstanden- und Angenommenwerdens zu wiegen und sich bedeckt zu halten? Wäre es nicht klüger für mich, wenn ich mich mit meiner Berufsbezeichnung nicht so sehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken würde? Ist es nicht geradezu unklug sich soweit vorzuwagen in eine rohe Welt, die mit Vorverurteilungen und Kritik schnell zur Stelle ist?


Dem Wunsch folgen

Aber ich trage einen Wunsch in mir und dieser Wunsch ist größer als alle Befürchtungen, denn ich möchte Menschen bewegen und zum Fühlen anregen. Und ich werde nicht müde meine Anliegen auf unterschiedlichen Wegen anzustoßen, meine Botschaften immer wieder neu zu verpacken.

Ich bin eine Grenzgängerin, eine, die sich zwischen den Welten bewegt. Ich schreite auf dem schmalen Grat zwischen der naturheilkundlich-spirituellen und der „normalen“ Welt hin und her und versuche Inhalte über die Grenze zu transportieren, sie greifbar und nachvollziehbar zu machen. Dabei wähle ich ganz bewusst eine Sprache, die von jedermann verstanden werden kann – aber nur dann, wenn man es möchte und die Bereitschaft des Einlassens vorhanden ist.
Das Schreiben ist meine große Leidenschaft. Mit meinen Texten bewege ich mich zwischen den Genres, wähle unterschiedliche Textformate und verbinde diese zu einer Einheit, nicht nur um wachzurütteln und anzuregen über den eigenen Tellerrand zu schauen, sondern vor allem um Menschen im Herzen zu berühren. Aus meinem Wunsch viele Menschen zu erreichen ist ein Bühnenprogramm zur Persönlichkeitsentwicklung entstanden, heiter, leicht und tiefgründig zugleich.

 
Nicht nur über den Berufstand der Naturheilkundler bestehen festgezurrte Betrachtungsmuster, sondern über Menschen und deren Verhaltensweisen im Allgemeinen. Doch mein Tun und auch ich selbst, passen in keine vorgefertigte Schublade hinein. Mit Vorliebe ändere ich Sichtweisen und Perspektiven, schaffe Freiräume und weiche Muster auf. Als geübte Blattwenderin betrachte ich die Medaille von allen Seiten, nicht nur um eine Vielzahl von Möglichkeiten aufzuzeigen sondern auch um zu verbinden - vorgegebenes mit neuem, starres mit beweglichem, bekanntes mit unbekanntem – und auch um Brücken zu bauen und damit Berührungsängste und Vorbehalte zu mindern. Ich bin nicht nur eine Impulsgeberin, die Menschen gerne dazu ermutigt, sich auf die Reise zum eigenen Kern zu begeben, sondern auch eine querdenkende Kreative mit Bodenhaftung, die spielerisch vorangeht, auch um zu zeigen, dass sich eine Menge bewegen lässt, wenn man bereit ist, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

„Wie zerronnen, so gewonnen!“

lautet der Titel meines aktuellen Bühnenprogramms. Der unterhaltsame Leseabend handelt von verpassten und genutzten Chancen, von Vorstellungen, Erwartungen und vom dem, was uns geprägt hat. Davon, wie etwas sein oder nicht sein sollte, sich entwickeln wird oder einfach nur so ist, wie es ist.
„Wie zerronnen, so gewonnen!“ ist ein kurzweiliges Zuhörvergnügen mit Kurzgeschichten, Slams, Gedichten und heiter-tiefgründigen Texten.

 Folgender Videoclip entstammt dem Bühnenprogramm „Wie zerronnen, so gewonnen!“
https://www.youtube.com/watch?v=6glxN_ClRIc

www.zeig-was.de

Wer mich live erleben möchte hat am Sa.28.09.2019 um 19:30 Uhr in der alten Lederfabrik, Alleestraße 64-66, 33790 Halle (Westfalen) die Gelegenheit dazu.

Ein Artikel von Alexa Förster

Heilpraktikerin, Autorin, Dipl.Sozialpädagogin, Physiotherapeutin

Praxis für Resonanzmedizin

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