Die Weisheit der Pflanzen nutzen

Pflanzen heute

Die Weisheit der Pflanzen nutzen
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von Conny Dollbaum-Paulsen

Pflanzen sind älter als Menschen, waren schon da, als wir noch im Wasser schwammen. Wahrscheinlich sind sie in gewisser Hinsicht auch weiser als Menschen, denn sie tun genau das, wozu sie gemacht sind: Sich mit jeder Zelle zur Verfügung stellen, was häufig, aber nicht immer, heilsam ist, die Welt schöner, bunter und sauerstoffreicher macht.

Naja, manchmal vergiften sich andere Lebewesen an ihnen, was dann weniger hilfreich ist.

Wie dem auch sei: Als Medizin wurden Pflanzen wohl benutzt, seit die ersten Menschen versucht haben, Schmerzen, Wunden, Fieber und andere Befindlichkeitsstörungen lindern oder heilen zu wollen.

Uraltes Wissen aus Mensch und Pflanze für heute

Auf diese Weise ist die Pflanzenheilkunde neben den schamanischen Ritualen auch die älteste Art der Erfahrungsheilkunde. Und weil die ganze Pflanze als Tee oder Tinktur häufig eine andere, umfassendere Wirkung hat, als der einzeln synthetisierte Stoff, macht es Sinn, Pflanzenheilkunde in das eigene Hausmittelrepertoire aufzunehmen.

Eine Seite, die sehr umfangreich informiert und nicht mit Werbung finanziert wird, ist die Homepage von heilkraeuter.de, betrieben vom Eva Marbach Verlag finden Interessierte hier eine Fülle von Informationen zu Wirkungsweise, Anwendung und Dosierung rund um die einheimischen Pflanzen.

Psychedelisch-schamanisch geht’s auch

Wer sich mit den psychoaktiven Wirkungsweisen und dem schamanischen Hintergrund von Pflanzen beschäftigen mag, ist wohl bei Christian Rätsch gut aufgehoben. In seinen Artikeln leben seltsame Wesen als Tier und Pflanze und entfalten ihre bewusstseinsfördernde Heilkraft.

Pflanzenheilkunde als Wissenschaft

Die Gesellschaft für Phythotherapie e.V. setzt sich für die wissenschaftliche Erforschung der Pflanzenheilkunde ein. In ihrer Definition steht die Phythotherapie mit beiden Beinen (oder allen Wurzeln) auf dem Boden der klassischen naturwissenschaftlichen Medizin – sie wird evidenzbasiert erforscht, alle Betrachtungen außerhalb dieser Sichtweise, z.B. die Signaturenlehre gelten als unwissenschaftlich und sind deshalb nicht Gegenstand der Betrachtung.

 

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