Qigong bei Herz-Kreislauferkrankungen

Meta-Studie zur Wirksamkeit von Qigong

Qigong bei Herz-Kreislauferkrankungen
© amelie-fotolia.com

von Conny Dollbaum-Paulsen

Meta-Studien sind Studien, die mehrere Studien zu einem Thema in einer Art Gesamtschau zusammenfassen und auf diese Weise einen weiteren Blick auf einen Forschungsgegenstand werfen. In diesem Fall geht es um eine solche Studie zu Qigong und dessen naturwissenschaftlicher Wirksamkeit auf Herzkreislauferkrankungen.

Die Studie aus Shangai umfasst 35 Studien mit über 2200 TeilnehmerInnen über einen Forschungszeitraum von fünf Jahren, die zu der Frage geforscht hatten, inwieweit eine messbare Wirkung von Qigong auf den Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachweisbar wäre.

Und tatsächlich: Die Ergebnisse zeigten nicht nur eine Absenkung des systolischen und diastolischen Blutdruckes, sondern zusätzlich einen nicht angenommen Einfluss auf die Erhöhung der Bluttfette, Triglyceride, die maßgeblich mit der Entstehung degenerativer Gefäßerkrankungen in Verbindung gebracht werden.

Diese Nachricht ist insofern eine besonders gute, weil Qigong mit seinen langsamen und achtsamen Bewegungen auch von Menschen ausgeübt werden kann, die nur noch über eine geringe Beweglichkeit verfügen - Qigong kann auch im Sitzen, sogar im Liegen ausgeführt werden.
Der Gemütszustand der ProbandInnen besserte sich ebenfalls, so dass zusätzlich ein positiver Einfluss bei der Behandlung von Depressionen angenommen wird.

Qigong gehört neben Akupunktur, Tuina, Ernährungslehre und Kräuterbehandlung zu den 5 Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Zur Studie

 

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