Impfgegner und Impfbefürworter finden keine Mitte

Impfpflicht?

von Conny Dollbaum-Paulsen

Am Thema "Impfen" scheiden sich die Geister in zwei klare Gruppen:
Impfbefürworter argumentieren eindeutig: Impfungen retten Leben und machen uns gesünder.
Impfgegner argumetieren eindeutig: Impfungen helfen nicht und machen uns kränker.

Die kürzlich aufgetretene Masernfälle (mehr dazu auf der Seite des Robert-Koch-Institutes)heizen das Thema so an, dass der bundesdeutsche Gesundheitsminister öffentlich darüber nachdenkt, die Impfpflicht einzuführen.

Impfgegner forschen seit Jahren ebenso intensiv darüber, inwieweit Impfungen zwar vor den entsprechenden Infektionserkrankunegn schützen, gleichzeitig aber für die zunehmende Zahl der Allergien und Hauterkrankungen ursächlich sind.

Beide Gruppen legen regelmäßig Studien vor, die in sich komplett stimmig sind - so wie jede Studie immer nur das finden kann, was sie sucht.
So liegt nahe, dass eine Studie der "Initiative "Eltern für Impfaufklärung", kurz: efi, zu anderen Ergebnissen kommt als die Untersuchungen der Ständigen Impfkommission, kurz: STIKO.

Leider handelt es sich hier nicht um einen akademischen Streit -
denn Eltern benötigen gute, der jeweiligen Situation angepasste Begleitung auch beim Thema Impfung.

Gut beraten sind Eltern, die ihre Kinderärzte und -ärztinnen danach aussuchen, wie offen und neutral diese mit dem Thema umgehen, denn: Keine der beiden Seiten kann nach aktuellem Stand für sich beanspruchen, die Wahrheit über das Thema Impfung gefunden zu haben. Gerade das macht die Entscheidung so schwer.

Und dann passieren Geschichten wie diese:
Ein naturheilkundlich arbeitender Kinderarzt hat zwei Töchter - sie sind beide nicht geimpft, in seiner Sprechstunde berät er Eltern über viele Jahre offen, aber tendenziell vom Impfen abratend.
Und dann passiert genau das, was alle, die sich gegen eine Impfung entscheiden, befürchten: Die jüngere seiner Töchter erkrankt an Masern - sie wird durch die auftretende Komplikation einer Masern-Enzephalitis schwer krank und ertaubt im Laufe der Erkrankung.

Irgendwann kehrt der Kinderarzt in seine Praxis zurück - und berät genau so offen weiter, wie vor diesem Ereignis: Er stellt die deutlichen Vorteile einer Impfung, die Nicht-Infektion, den vermuteten Gefahren bei Nicht-Impfung gegenüber - und hilft den Eltern, eine für sie gültige und passende Entscheidung zu treffen.
Denn er weiß: Es gibt keine Garantie, weder in die eine noch in die andere Richtung.

Das ist schwer zu ertragen, vor allem wenn es um Kinder geht.

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