Wie sich die Einnahmeregeln verändert haben

Antibiotika schneller absetzen?

Wie sich die Einnahmeregeln verändert haben

von Conny Dollbaum-Paulsen

Manchmal muss ein Antibiotikum einfach sein – zum Beispiel immer dann, wenn die Selbstheilungskräfte nicht ausreichen, einer Infektion zu trotzen. Oder auch, wenn lebenswichtige Organe betroffen sind oder die Erreger sehr virulent und damit gefährlich für den gesamten Organismus sind. Bisher galt die Regel: Ein Antibiotikum muss „durchgenommen“ werden, sprich: bis zum bitteren Ende der Verpackung.

Neue Erkenntnisse raten zu kürzerer Einnahme

Das gilt heute nicht mehr, wie auf der WHO World Antibiotic Awareness Week im November 2017 offiziell verkündet wurde. Ganz im Gegenteil: Es zeigt sich, dass die Gefahr, Resistenzen zu entwickeln mit längerer Einnahmedauer sogar zunimmt. Antibiotika wirken häufig schnell und können entsprechend besser dosiert werden.

Bitte fragen Sie ihre Ärzt*in oder Heilpraktiker*in

Allerdings sollte das immer nur in Absprache mit kundigen Therapeut*innen, also mit dem behandelnden Arzt oder einer kompetenten Heilpraktikerin entschieden werden, weil der Rückgang der offensichtlichen Symptome nicht immer bedeutet, dass die Infektion erfolgreich zu Ende behandelt wurde.

Die Gesellschaft für Infektiologie, hat zu diesem Thema einen ausführlichen Bericht veröffentlicht unter http://www.dgi-net.de/wie-lange-antibiotika-einnehmen-einfache-faustregeln-greifen-zu-kurz/

Grüne Antibiotika?

Wer dennoch so lange und so oft wie möglich versuchen will, synthetische Antibiotika zu vermeiden, kann sich sog. Grünen Antibiotika zuwenden. Dr. med. Wormer, Mitautor des Buches Grüne Antibiotika, Heilkräftige Medizin aus dem Pflanzenreich, stellt eine Fülle pflanzlicher und organischer Substanzen vor, die eine enorm komplexe Wirkung auf unser Immunsystem haben.

Der Arzt vertritt sehr radikal den Standpunkt, natürliche Antibiotika könnten zukünftig die synthetischen Wirkstoffe komplett ersetzen. Er bezieht sich dabei auf Studien zu zahlreichen (und zunehmenden) Resistenzen vor allem durch den Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft. Für Dr. Wormer liegt die Zukunft der Infektionsbehandlung in der Erforschung und Entwicklung natürlicher Antibiotika.

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Kommentar von Sprick |

Liebe Gesundbleibenwollende,

es tat ja mal richtig gut, endlich aus dem Munde eines Mediziners das Wort von den CLEVEREN Bakterien zu hören, denen man am besten mit der INTELLIGENZ der Pflanzen begegnet! Jetzt sollten wir alle hellhörig werden:

Hier wurde ich an das Märchen der Cherokee erinnert, wie die Krankheiten auf die Erde kamen. Dieses besagt, wie auch in unseren Mythen, daß in ganz alter Zeit noch das Paradies auf der Erde war, bis daß die Menschen sich gegen die Naturgesetze versündigten. Nach der Cherokee-Information hatten die Menschen begonnen – vermutlich im Zuge einer globalen Katastrophe - Tiere zu essen, aber ohne zuvor deren Zustimmung dazu einzuholen.
Die Tiere wehrten sich, indem sie Krankheiten verursachten, wenn man sie fortan äße, sodaß die Menschen großes Leid erleben und sterben würden. Das hatten die Pflanzen gehört, zu denen die Menschen immer noch freundlich waren, und sie beschlossen, den Menschen zu helfen. Aber da die Pflanzen nicht zu den Menschen gehen können, mußten die Menschen zu den Pflanzen kommen und um Hilfe bitten. Auf dieser Grundlage entstand die erste Medizin, die von den ersten Heilerinnen und Medizinmännern genutzt wurde, und derer sich Hellhörige bis auf den heutigen Tag bedienen, indem sie darauf hören, was ihnen die Pflanzen flüstern!

In den letzten Tagen kämpften viele Menschen mit einer Grippewelle, die auch noch immer nicht ganz abgeklungen ist. Das Kraut der Stunde meldete sich bei mir, indem es mir einfach vor die Füße fiel, als ich mein Kräutersortiment für einen Fastentee durchsah.
Die Zistrose (Cistus incanus) ist tatsächlich eine der besten Helferinnen gegen Bakterien, Viren und Pilzbefall aller Art – und obendrein entgiftet sie sanft den ganzen Organismus. Perfekt zur Fastenkur! So wählte ich sie zum Begleiter dieser Tage und die Grippe hat mir bis heute nichts anhaben können.
Eine Bekannte litt wochenlang unter schlimmsten Husten; nachdem sie auf meinen Rat den Cistustee trank, besserte es sich sofort. Ein anderer Bekannter hatte zwar die Grippe bekommen, konnte sich aber mit Hilfe der Zistrose schon nach nur 4 Tagen als völlig genesen wieder in den Alltag stürzen. Überdosierungen und Nebenwirkungen gab und gibt es keine, obendrein schmeckt der Tee auch noch gut, ist prima geeignet als Getränk zum Abendbrot und für zwischendurch. Man sollte im Krankheitsfall aber die Weisheit der Cherokee befolgen und die schwer verdaulichen tierische Produkte zumindest eine Zeit lang aus dem Körper lassen, um ihm mehr Kraft zur Genesung zur Verfügung zu stellen, oder am besten gleich fasten.

Mit liebevollen Grüßen aus der freundlichen Welt der Pflanzen
Eure Kräuterfrau

Ulrike Sprick

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Danke schön für's Warten.