Dirk Kazmierczak

Praxis für Tanztherapie

"Am Anfang war der Tanz und nicht das Wort" ( Rudolf von Laban)

Beruf / Tätigkeit

Tanztherapeut BTD, Ausbilder, Lehrtherapeut BTD, Heilpraktiker Psychotherapie

Methoden / Begleitungen / Angebote

Schwerpunkte

Beziehungsthemen & Sexualität , Nervensystem , Orientierung: Bewegung, Entspannung & Selbsterfahrung , Psychische Themen , Stress, Burnout, Erschöpfungszustände

Angebot

Tanztherapie/ Körperpsychotherapie/ Integrative Traumatherapie

Vom Spüren zum Fühlen, vom Fühlen zum Verstehen

Ich begleite Menschen in persönlichen Krisen, Veränderungsprozessen und belastenden Lebenssituationen. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der integrativen Traumatherapie und der Begleitung von Menschen mit Trauma und Traumafolgestörungen.

In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich Körperpsychotherapie, psychodynamische Tanz-, Bewegungs- und Ausdruckstherapie mit traumatherapeutischen Ansätzen.

Der Körper als Zugang zum Selbsterleben

Tanztherapie ist für mich in besonderer Weise psychophysisch. Körperliches ind psychisches Erleben stehen miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig. Das Körperselbsterleben ist ein wesentlicher Teil des Selbsterlebens. Befindlichkeiten können Hinweise auf Gefühle, Bedürfnisse und Notwendigkeiten geben. Was zunächst vielleicht nur am oder im Körper gespürt wurde, kann im therapeutischen Prozess zunehmend wahrgenommen, gefühlt , verbalisiert und reflektiert und somit einen Platz im lebensgeschichtlichen Kontext bekommen.

Bewegung kann dabei neue Erfahrungen ermöglichen. Sie kann helfen, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, persönliche Grenzen zu spüren und das eigene Bewegungs- und Handlungsspektrum zu erweitern.

Dabei geht es nicht um tänzerische Leistung. Es geht darum, einen eigenen Ausdruck zu finden oder wiederzuentdecken. Inneres in Bewegung zu bringen und somit neue Möglichkeiten des Erlebens und der Beziehungsgestaltung zu entdecken.

Trauma- achtsam und ressourcenorientiert

Traumatische Erfahrungen können das Körper- und Selbstbild nachhaltig beeinflussen. Sie können dazu führen, dass der eigene Körper fremd erscheint, Gefühle nur schwer zugänglich sind oder/und eigene Bedürnisse und Grenzen nur noch schwer wahrgenommen werden können.

Hier kann die körperorientierte Arbeit einen wichtigen Zugang eröffnen.

Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist deshalb die Förderung von Stabilität und Selbstregulation. Gemeinsam können Ressourcen entdeckt und Möglichkeiten entwickelt werden, mit inneren und äußeren Belastungen besser umzugehen.

Dabei bestimmen Sie selbst das Tempo. Auch belastende Bereiche und Seiten des Selbst dürfen Raum bekommen, ohne dass etwas überstürzt oder erzwungen werden muss.

Begleiten, Orientierung geben, Wegweiser sein

Ich möchte Sie auf Ihrem persönlichen Weg begleiten, Orientierung geben und zuweilen Wegweiser sein, wenn der eigene Weg gerade schwer zu erkennen ist. Mit einer achtsamen Haltung möchte ich mich auf Ihre individuelle Geschichte und Ihr persönliches Erleben einlassen.

Therapie kann dabei helfen, sich selbst und den eigenen Körper besser zu verstehen, Bedürfnisse und Grenzen deutlicher wahrzunehmen und eigene Möglichkeiten, Spielräume für das eigene Leben zu entwickeln.

Sie können zu mir kommen, wenn Sie ...

  • sich in einer persönlichen oder beruflichen Krise befinden
  • sich selbst und Ihren Körper besser verstehen wollen
  • Schwierigkeiten mit Selbstwert, Selbstbild oder eigenen Grenzen erleben
  • den Zugang zu Gefühlen oder Bedürfnissen verloren haben
  • psychosomatische Beschwerden oder chronische Schmerzen erleben
  • traumatische oder belastende Erfahrungen gemacht haben
  • sich in einer Neuorientierungsphase befinden
  • neue Bewegungs- und Handlungsmöglichkeiten entwickeln möchten.

Körperpsychotherapie im Einzelsetting

Körpepsychotherapeutische und tanztherapeutische Sitzungen finden im Einzelsetting statt. Wenn Sie Fragen haben oder herausfinden möchten, ob mein therapeutischer Ansatz zu Ihnen passt, können Sie mich gerne kontaktieren. Ich freue mich, über Ihre Kontaktaufnahme.

Persönliches

Meine langjährige Arbeit als Solist im Bereich Tanz und Tanztheater hat meinen Blick für Bewegung geprägt. Sie hilft mir Bewegung differenziert wahrzunehmen, zu verstehen und zu analysieren. Dabei kommt mir auch meine Ausbildung in der Laban Bewegungsanalyse (LMA) zugute. Sie schärft meinen Blick für Bewegungsqualitäten und -muster und ermöglicht es mir, deren Bedeutung im individuellen Erleben zu erfassen.

Rudolf von Laban sagte: "Am Anfang war der Tanz und nicht das Wort".

Ein Gedanke, der auch für die Tanztherapie zentral sein kann: Bewegung kann etwas ausdrücken und erfahrbar machen, bevor es in Worte gefasst, reflektiert und in einen lebensgeschichtlichen Kontext eingeordnet werden kann.

Therapie bedeutet für mich, gemeinsam einen Raum zu schaffen, in dem Sie sich mit Ihrem Erleben auseinandersetzten können- achtsam, wertschätzend und vertraulich. Sie müssen dabei nicht bereits genau wissen, was die Ursache Ihrer Beschwerden ist oder wohin die Therapie führen soll. Wir beginnen dort, wo Sie gerade stehen...

Berufliche Qualifikation und Weiterbildungen

Berufliche Qualifikationen

  • Diplom Bühnentänzer, Choreograph, Tanzvermittler
  • Heilpraktiker für Psychotherapie (HPG)
  • Tiefenpsychologischer Tanz- und Ausdruckstherapeut ( BTD, DITAT, Bonn)
  • Lehrtherapeut BTD
  • Ausbilder BTD
  • Supervisor BTD im Anerkennungsverfahren
  • Dozent DITAT (Deutsches Institut für Tiefenpsychologische Tanz- und Ausdruckstherapie), Bonn
  • Dozent am ITAM ( Institut für tiefenpsychologische Tanz- und Ausdruckstherapie am Mittelrhein), Bad Honnef
  • freie Seminar- und Kongresstätigkeit

Fortbildungen

  • Integrative Traumatherapie
  • Traumaadaptive Tanztherapie
  • Körperpsychotherapie
  • Stabilisierungstechniken
  • Entspannungsverfahren
  • traumaadaptives, traumasensibles Yoga
  • Ego State Therapie I, II, III
  • Laban Movement Analysis (LMA)