WochenTipp: Tun statt träumen

Sommerträume

von Conny Dollbaum-Paulsen

Jeder Mensch träumt - nicht nur in der Nacht, auch am Tag, auch davon, dass alles mal ganz anders sein könnte, irgendwie interesssanter, ruhiger oder lebendiger, je nach Gusto und Lebenssituation.

Träume sind dazu da, gelebt zu werden - und das geht oft leichter als mensch denkt.

Und hier die WochenTipp-Idee dazu:

Notieren sie mindestens fünf, maximal zehn Ihrer kühnsten Träume, als Beispiel eine Liste:

  • Ich wäre gern Cellistin.
  • Ich würde gern mal über die Alpen wandern.
  • Ich würde gern mal drei Monate Pause machen.
  • Ich würde gern malen können.
  • Ich hätte gern mehr Zeit der Muße.
  • Ich würde gern auf große Reise gehen.

Nehmen wir als Beispiel den ersten Traum,Cellistin zu werden - für die meisten Menschen in fortgeschrittem Alter muss dieser Wunsch scheinbar unerfüllt bleiben. Oder geht da doch was?

Vielleicht muss der Traum einfach nur übersetzt werden in seine Essenz - was mag der zentrale Wunsch darin sein?
Sich den ganzen Tag mit Cello-Musik zu umgeben, überhaupt Musik zu machen, Teil eines Orchesters zu sein, regelmäßig aufzutreten, berühmt zu werden?

Der erste Schritt, dem näher zu kommen, könnte sein, sich im Internet, bei FreundInnen und in der nächsten Bibliothek so viel Cello-Musik wie möglich zu besorgen und in den Kosmos CELLO einzutauchen - sich einen Tag, ein Wochenende oder länger ganz dem Zauber des Instrumentes hinzugeben, Bücher darüber zu lesen, kostenloses Konzerte im Internet zu hören und oder und vieles mehr. Und sich dann, durch und durch erfüllt mit der Cello-Seele, vielleicht erneut die Frage zu stellen, um was es in diesem Traum eigentlich geht.

Vielleicht wird dann ein Traum, wenn auch ein anderer als gedacht, wahr - nämlich mehr Musik in sein Leben zu lassen oder mehr Leidenschaft oder mehr Geselligkeit oder mehr Romantik oder mehr Lyrik - so kann der Traum, Cellistin zu werden, Anregung sein, Neues ins Leben zu lassen.

 

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