Kollegiales Netzwerktreffen in Bielefeld

Der Heilnetz-Mittwoch im November - Kribbelig und bunt

von Martina Seifert, Texterin, Lektorin, Yogalehrerin

Die monatlichen Heilnetz-Abende zeigen immer wieder aufs Neue, wie vielfältig das Spektrum an Ganzheitlichen Gesundheitsmethoden mittlerweile ist. Am Heilnetz-Mittwoch Anfang November stellten Heilpraktikerin und Reconnective Healing Behandlerin Christine Ludwigs sowie Coachess und Systemische Beraterin Anja Stasik ihre Arbeitsweise vor (in Ermangelung einer offiziellen weiblichen Form für „Coach“ wähle ich die Bezeichnung „Coachess“, analog zu instructor / instructress, Anm. d. Autorin).

Reconnective Healing - Brennende Liebe

Schon mal etwas von Reconnective Healing gehört? Ich bis dato nicht. Somit lausche ich offenen Geistes und Herzens, als Christine Ludwigs von ihrer Arbeit und dem Hintergrund von Reconnective Healing® nach Dr. Eric Pearl berichtet. Sie erzählt von ihren ersten Erfahrungen mit Reconnective Healing, die, so wörtlich, „einen Knoten in ihr zum Platzen brachten“. Es sei ein Feuer in ihr entfacht worden, das bis heute lodere. Diese brennende Liebe zu ihrer Arbeit schwingt deutlich spürbar in ihren Worten mit.

Um uns ZuhörerInnnen mit der Methode vertraut zu machen, lädt Christine zuerst zu zwei Übungen ein, die uns in Kontakt mit den sogenannten Heilfrequenzen bringen sollen. Diese seien immer da und jeder/jede könne die heilenden Frequenzen auf ihre/seine Weise spüren – jederzeit und überall. Dazu bedürfe es keiner speziellen Kenntnis oder Technik.

Die Erfahrungen der TeilnehmerInnen fallen wie fast immer bei solchen Übungen höchst individuell aus. Ich spüre deutlich ein Vibirieren, Kribbeln und Strömen im Körper – ähnlich wie ich es in der Meditation erfahre. Aber was hat das mit Heilung zu tun? Und warum sollte ich eine Reconnective Healing Behandlung in Anspruch nehmen, wenn die heilenden Frequenzen sowieso schon immer da sind?

 

Rückverbinden - Aus dem Herzen leben

Reconnective Healing versteht sich nicht als Therapie im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr als Rückkehr zu einem optimalen Schwingungszustand, zur Balance, in der Ungleichgewichtiges aus dem System heraus schwingen kann. Ein wichtiger Bestandteil der Heilfrequenzen ist Energie, unsere natürliche Essenz. In der Interaktion mit den Frequenzen finden wir leichter Zugang und werden uns der Verbindung zu ihnen bewusst. Die Heilfrequenzen restrukturieren beziehungsweise „rückverbinden“ unsere DNS, bewirken Veränderungen und Heilungen, oftmals spontan, und bleiben tendenziell ein Leben lang.

Mit Christines Worten: Reconnective Healing Behandlungen verschaffen uns einen direkten Zugang zu den Heilfrequenzen, aktivieren die Lebensenergie und führen zu innerem Frieden, der in der Regel länger anhält und es erleichtern soll, weniger aus dem Verstand heraus zu leben als aus dem Herzen.

Das hört und fühlt sich gut an. Besonders aber berührt mich Christines Aussage, dass Reconnective Healing ein Miteinander mit anderen ganzheitlichen Therapien impliziere und sich als wirksame Ergänzung zu anderen Heilmethoden eigne.

Womit wir schon bei der nächsten Anbieterin sind: Anja Stasik. Die Master- und Lehrcoachess (DgfC) sowie Systemische Beraterin unterstützt Berufstätige, die sich nach Veränderung sehnen, sowie GeschäftsführerInnen, die sich überfordert beziehungsweise ihrer Rolle nicht gewachsen fühlen.

 

Berufsbezogenes Coaching und Systemische Beratung

Berufsbezogenes Coaching also – ein ganz anderes Feld, aber nicht minder bunt und schillernd, zumal die ehemals freie Fotografin und Bildende Künstlerin jede Menge Kunstverständnis mitbringt. Und nicht nur das.

In ihrer Praxis für Coaching und Beratung arbeitet sie unter anderem „kreativ analog“, will sagen: mit Bildern, Formen und Farben, die alle Sinne ansprechen und unterschiedliche Bewusstseinsebenen in die Arbeit miteinbeziehen. Zudem bezieht die Coachess Aspekte der Gestalttherapie, Körperarbeit und Achtsamkeit in ihre Settings mit ein. Anja versteht ihre Arbeit als Begegnungsarbeit, in der die KlientInnen den Inhalt bestimmen, während die Coachess für den sich daraus entwickelnden Prozess verantwortlich ist.

 

Coaching-Kartenset - Traumtänzer und Rohdiamant

Anja hat für das Einzel-, Gruppen- und Selbstcoaching ein eigenes Kartenset entwickelt mit dem Titel „Traumtänzer oder Rohdiamant – wie sehe ich mich selbst und wie sehen mich andere?“. Die zu unseren Füßen ausgebreiteten 32 farbigen Karten sehen nicht nur einladend aus, sondern fühlen sich auch gut an. Auf jeder Karte steht ein Begriff wie „Traumtänzer“, „Arbeitstier“, „Leisetreter“ oder „Paradiesvogel“.  In der Mitte des ausgelegten Kartenkreises steht eine füllige Matroschka als Symbol für die Vielschichtigkeit, umringt von weiteren, unterschiedlich großen Holzfiguren.

Anja lädt uns ein, eine oder auch mehrere Karten auszusuchen und zwar unter der Fragestellung: „Was ist jetzt von Bedeutung?“ Danach regt sie uns zum Austausch in Zweiergruppen an.

Spontan greife ich zur Karte „Pfadfinder“. Warum ich gerade diese Karte wähle? Nun, inspiriert und erfüllt von diesem Treffen, freue ich mich auf weitere Entdeckungsreisen an den Heilnetz-Abenden, um noch viele andere inspirierende Heilungspfade kennenzulernen.

 

 

Heilnetz-Mittwoch im Dezember

Beim nächsten „Heilnetz-Mittwoch“ am 7. Dezember 2016 wird Edith Hölting-Steines von ihren Erfahrungen mit der Craniosacralen Berührung berichten und der Berufsverband für Heilpraktikerinnen, Lachesis e. V., vertreten durch Steffi Pfeil, wird den Frauengesundheitskongress 2017 in Bielefeld vorstellen mit wertvollen Infos für KollegInnen.

 

 

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