Praktische Tipps zum Umgang mit Zecken

Zecken gut begegnen.

Praktische Tipps zum Umgang mit Zecken

von GastautorIn

Zu Beginn des Sommers lockt es uns wieder in die Schwimmbäder und in die Wälder und Wiesen. Und dort ist der Lebensraum der Zecke.
Beste Therapie gegen einen Zeckenbiss und damit evtl. verbunden einer Hirnhautentzündung (Frühsommermeningoenzephalitis) oder einer Lyme-Borreliose ist die Vorbeugung!

Steht der Waldtag im Kindergarten an, bitte auf lange Kleidung, Strümpfe, die ggf. über die Hose gezogen werden können und Kopfbedeckung achten. Schwarzkümmelöl an Fuß- und Handgelenke und in den Nacken aufgetragen, kann Zecken für einige Stunden den Geruchssinn verwirren.
Und nach dem Waldbesuch bitte von Kopf bis Fuß und auch in den Körperfalten nachschauen, ob sich ein kleines, schwarzes Tierchen eingefunden hat.
Was tun, wenn Sie eine Zecke finden? Auf keinen Fall Öl oder andere Flüssigkeiten auf die Zecke geben, da diese dann den Speichel mit evtl. Erregern vermehrt absondert. Wenn Sie es sich zutrauen, ziehen Sie mit einer Zeckenpinzette die Zecke heraus. Wichtig ist, dass der Kopf mit herausgezogen wird. Andernfalls können Sie auch beim Hausarzt die Zecke entfernen lassen. Ist die Zecke entfernt, kann wie bei allen Bissen das Homöopathikum Ledum in der D6 oder D12 5 Globuli eingenommen werden. Auch das Auftragen von Ledum externum-Tinktur ist möglich.
Besonders wichtig ist aber die Beobachtung in den folgenden 4 Wochen! Sollte sich die Einstichstelle röten, Fieber, Grippesymptome (Kopf- und Gliederschmerzen) auftreten oder Rötungen oder Missempfindungen an anderen Stellen am Körper auftreten, suchen Sie bitte unbedingt einen Arzt auf, der dann ggf. eine Blutuntersuchung veranlasst und eine Antibiotikatherapie startet.

Autorin Julia Thieme

Julia Thieme, Heilpraktikerin arbeitet in Bückeburg in eigener Praxis

naturheilpraxis-thieme.de

Ein Artikel von Julia Thieme

Heilpraktikerin, Kinderkrankenschwester

Naturheilpraxis Julia Thieme

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