Lösungen lauern überall ...

Gartentreff und mehr in der Vulkaneifel

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von Heilnetz-Beitrag

„Uuuhhh – der Garten sieht wieder aus! Die Wühlmäuse kreieren den Rasen nach ihrem Geschmack - wie soll ich das wieder hinkriegen mit der vielen Arbeit? …“ – kennen Sie solche Gedanken bei der Betrachtung Ihres Gartens?

Ökonomie und Ökologie – das ist das Ziel!

Im letzten Sommer startete ich den Aufruf zu einem „Gartentreff“. Ich war es endgültig leid, mich mit den Wühlmäusen um den Rasen zu streiten und hatte keine Lust mich alleine durch zu wurschteln. Die Lösungen der Anderen, alles mit Steinen zu bedecken um Ruhe und Zeit zu gewinnen, kam aber auch nicht in Frage. „Was kann ich für die Erde tun, was kann ich für unsere Gesundheit tun und wie kann ich beides kombinieren?“ Diese Frage beschäftigte mich eine ganz Weile, bevor mir eine Idee kam.

Gemeinschaftlich gärtnern und werkeln ist das Ziel

Ich wünschte mir eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig beim Gärtnern unterstützt! Der Artikel stieß auf regen Anklang und so trafen sich im August erstmals ca. 10 Menschen bei mir. Weitere kamen hinzu, andere gingen wieder. Inzwischen haben wir eine offene, variable Gruppe, die tatkräftig aktiv ist. Es macht wirklich Freude, wenn viele Hände in 1-2 Stunden das leisten, was sonst alleine einen ganzen Tag brauchen würde, neben der gegenseitigen Inspiration.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – gemeinsam lecker Essen nach getaner Arbeit

Inzwischen habe ich 3 Hochbeete (super praktisch gegen Wühlmäuse und für meinen Rücken), ein Tomatenhaus und einige Töpfe, einen kleinen Blumengarten und einen Teich. Das dabei eine gute Gemeinschaft entstanden ist, war noch das Beste. Wer dabei sein will, um sich ein eigenes Bild zu machen, kann sich nach wie vor gerne melden. Wir legen bei jedem Treffen den jeweils nächsten Termin fest, je nach Bedarf, meist ca. einmal im Monat. Wer dann Zeit hat, kommt. Meistens sind die Treffen am Samstagvormittag, sodass wir mittags zum Abschluss gemeinsam etwas Gutes essen.

Es funktioniert: Gartentreffs als erfolgreiche Umsetzungsstrategien

Durchgeführt haben wir inzwischen folgende Projekte: 2 Gärtchen angelegt, eine Naturmauer fertig gebaut, einen kalten Kompost und einen Teich angelegt, eine Obstplantage mit alten Sorten besucht zum Ernten, ein Hochbeet gefüllt, Betonfundament für Wasserfass gegossen, Hecken geschnitten und natürlich immer gut gegessen, unseren Erfolg gefeiert und ganz viel Spaß gehabt.

Eine Vision wurde Wirklichkeit!

Ganz von selbst haben sich dadurch einige neue Verknüpfungen gebildet: wir werden als Gruppe in 2019 am 14. April zum 2. Mal auf dem Gartenflohmarkt in Demerath vertreten sein und eigene Pflänzchen und Sämereien anbieten. https://www.demerath-eifel.de/news/

Netzwerken mit Herz! Es entwickeln sich weitere Ideen.

So hat sich auch eine Meditationsgruppe gebildet. Monatliche Treffen bieten die Möglichkeit, um ausgesuchten, naturbezogenen Themen nachzuspüren und persönliche Eindrücke auszutauschen. Zum aktuellen Thema „Rodung im Hambacher Forst“ machten wir beispielsweise eine Friedensmeditation.

Weitere Initiativen finden Unterstützung

Wir sind in der Transition-Initiative Daun präsent und damit verbunden mit anderen Gruppen, die schon lange bestehen oder sich im Aufbau befinden, wie die Solidarische Landwirtschaft, Food Sharing, Eifelvulkane und andere Visionen. So verknüpfen wir viele Themen und Netze, in dem jeder da aktiv sein kann, wo es ihn hinzieht.

Das neueste Projekt von Transition-Initiative Daun

Dieses Projekt wurde uns bei der letzten Transition-Einladung in Daun vorgestellt. Es liegt mir sehr am Herzen und ich möchte Ihr Interesse wecken.

Jugendliche und Kinder sind dabei herzlich willkommen und besonders erwünscht.

„Kreadonis“ – Begegnungs(T)Räume für Jung und Alt

Das dort vorgestellte Projekt will unter dem Namen „Kreadonis“ Möglichkeiten schaffen, in denen Natur und Kunst, Jung und Alt zusammengebracht werden, um vorhandenen Raum zu gestalten und dann gemeinsam zu nutzen. Er wäre dann sogar für jeden offen.

Ja, auch die Natur bietet genügend Raum für derartige Begegnungsstätten und ausreichende Möglichkeiten, zu gestalten und zu schaffen. Konkrete Ideen entwickeln sich zunehmend und wie so oft hängt es davon ab, welche Gedanken von den Teilnehmern eingebracht werden.

Auch hier gilt: viele Menschen bewegen so viel mehr als einer Allein!

Es gibt bereits eine Vision, die immer noch viel Spielraum bietet. Dazu gehören Plätze für die Stille und die Meditation, Plätze zum Spielen und um die Natur und deren Naturwesen, die dort leben, kennen zu lernen.

Raum dafür ist genug da. Welche Plätze würden Sie außerdem kreieren?

Der erste Schritt ist, diese Idee mit Leben zu füllen. Neugierig geworden???

Mehr Info dazu gibt es unter

https://www.vgv-daun.de/vg_daun/Der%20WEGE-Prozess/Die%20Vision/Die%2012%20Handlungsfelder/

Ein Artikel von Renate Elsen

Heilpraktikerin und Physiotherapeutin

Naturheilpraxis Renate Elsen

Unterdorfstr. 6
56826 Lutzerath

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