Erweitertes Ausbildungsangebot

Mehr Meditation bei Yoga Vidya

von Pressemitteilung

Yoga Vidya baut sein Ausbildungsangebot im Bereich Meditation erheblich aus. Neben der klassischen Meditationskursleiter- und der hoch intensiven Meditationslehrerausbildung kommen die Ausbildung zum “ganzheitlichen Meditations­leiter“ und 14 weitere – einzeln buchbare ‑ Kursleiter-, Coach- und Trainer-Ausbildungen hinzu. Das neue Ausbildungsprogramm dient der Spezialisierung und Erweiterung des Meditationsunterrichts sowie der Vertiefung der eigenen Meditationspraxis. Es wird eingerahmt durch das fortlaufende Angebot tiefgehender Schweige- und Meditationsretreats, Stille-, Achtsamkeitsseminare, Vipassana Retreats und Shivalaya-Meditationsretreats, die im Klosterbereich des Bad Meinberger Hauptsitzes stattfinden. Die Seminare und Ausbildungen sind grundsätzlich für alle Level – sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und bereits ausgebildete Meditationslehrer – geeignet. Absolute Einsteiger sind besonders gut mit einem Meditations-Einführungsseminar beraten.

Mit dem neuen Meditationsschwerpunkt trägt Yoga Vidya dem Umstand Rechnung, dass Meditation als Kernelement des Yoga betrachtet werden darf. Das Ziel des Yoga - häufig missverstanden als rein körper­liche Bewegungs-Praxis – besteht in erster Linie in dem „Zur-Ruhe-bringen der Gedanken im Geist“. Die­ses Ziel, vor Jahrtausenden von einem der zentralen Yogameister Indiens namens Patanjali formuliert, kann durch unterschiedlichste Formen und Techniken der Meditation erreicht werden. Körperübungen („Asanas“), Atemübungen („Pranayama“), eine gesunde vegetarische oder vegane Ernährung, Tiefen­entspannung und positives Denken bereiten auf die tägliche Meditationspraxis vor und runden sie ab.

Verschiedene kulturelle und religiöse Prägungen

Die neuen Ausbildungen zeugen von der integrativen Kraft, die vom Yoga generell und von Yoga Vidya im Besonderen ausgeht. So leben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den unterschiedlichsten Glaubenszusammenhängen, von Atheisten und Agnostikern über philosophisch Sinnsuchenden bis hin zu Gläubigen aller kultureller und religiöser Prägungen. Sie erhalten die Möglichkeit, gemäß der eigenen persönlichen Neigung aus christlich (z.B. christliche Kontemplation), buddhistisch (z.B. Vipassana oder Metta Bhavana), hinduistisch (z.B. Mantra-, Bhakti- oder Vedantameditation) sowie weder philosophisch noch religiös orientierten Techniken (z.B. Entspannungs-, Achtsamkeits- oder Gelassenheitsmeditation) auszuwählen. Die Ausbildungen stehen für sich, können jedoch auch unter bestimmten Voraussetzungen wie einer grundständigen Yogalehrer- oder Meditationskursleiter-Ausbildung und einer Ausbildung zum Meditationscoach als Wahlbausteine für die Ausbildung im Bausteinsystem, der „Meditationsleiter“-Ausbildung, verwendet werden.

Meditation: Zahlen und Hintergründe

Geschätzte 15,7 Millionen Menschen sind in Deutschland aktuell daran interessiert, mit Meditation zu beginnen, davon meditieren 6,6 % regelmäßig. Damit üben mehr Deutsche Meditation als Asanas und andere yogische Disziplinen. Im Vordergrund steht der Wunsch nach einer Verbesserung des eigenen geistigen Befindens und der geistigen Leistungsfähigkeit, noch vor der Linderung körperlicher Beschwerden. Dies belegt eine national repräsentative Querschnittstudie, die der Berufsverband der Yoga Vidya YogalehrerInnen (BYV) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit über 2000 Befragten zur Meditationspraxis in Deutschland vorgenommen hat. Und in der der Tat können die positiven Gesundheitswirkungen der Meditation, besonders eine größere Klarheit, Ruhe, Präsenz, Fokussierung und Bewusstheit, mittlerweile wissenschaftlich belegt werden. Aus klinisch-wissenschaftlicher Sicht wirkt Meditation besonders gut in der begleitenden Behandlung psychischer Erkrankungen wie Depressivität oder Angststörungen, Stress, Bluthochdruck, Brustkrebs sowie bei chronischen Schmerzen. Doch auch bei anderen kardiologischen, gastroenterologischen, gynäkologischen und neurologischen Erkrankungen scheint Meditation effektiv zu sein. Regelmäßige Meditationspraxis verhilft zu einer Verschiebung des Gleichgewichts im vegetativen Nervensystem zugunsten des Parasympathikus. Dies wirkt sich günstig auf zahlreiche Beschwerdebilder sowohl präventiv als auch therapeutisch aus.

 

Terminüberblick 2019: Das Ausbildungsangebot im Bereich Meditation

Ein Artikel von Yoga Vidya

Yoga Vidya e.V.

Yogaweg 7
32805 Horn-Bad Meinberg

www.yoga-vidya.de

 

 

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