Tu, was du willst

Jahresendzeitstimmung und Neubeginn

Tu, was du willst
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von Martina Porschen

Buddha sagte: Tu, was du willst, aber nicht, weil Du musst!
Gerade jetzt, zum Jahresende, nehmen wir uns mal die Zeit zum Innehalten. Reflektieren, was wir über das letzte Jahr so alles erlebt und erledigt haben und stellen fest, wo es uns erfolgreich gelungen ist, uns nicht zu kümmern. Sollten Sie nun den Drang verspüren, für das nächste Jahr alles anders machen zu wollen – ja, dann … schalten Sie einfach mal einen Gang zurück und riskieren einen Blick auf das letzte Jahr.

Erinnern Sie sich: Was waren die Punkte, die Sie sich vorgenommen hatten? Wie sind diese Ziele entstanden? Hatten die einen Sog-Effekt für Sie? Also, für die neuen Ziele sollten Sie unbedingt darauf achten, was Ihr Herz zu Ihrer Zielsetzung mitzuteilen hat. Wirklich, an der Findung und Umsetzung Ihrer Ziele sollten Sie Ihr Herz unbedingt beteiligen.

Spüren Sie in sich hinein: Wollen Sie das wirklich?

Bei einem klaren „Ja“ verspüren Sie auch die Vorfreude, die Antriebsenergie für die Umsetzung. Sie könnten gleich loslegen. Ihr Herz als Wegweiser für Neues.

Bei einem verhaltenen „Ja“ oder einem „ich weiß es noch nicht“ fühlen Sie hin, welche Ängste Ihr Herz spürt. Angst kann ein guter Wegweiser sein. Ihr Herz signalisiert, dass es an etwas fehlt: Erfahrung oder Sicherheit z.B., um sich tatsächlich unverzagt und unbeirrt auf den Weg zu machen.

Wollen Sie an Ihren Erfahrungen und Entwicklungen wachsen? Dann gehen Sie den Weg der Angst. Was bedeutet das? Ich erzähle mal von einer Situation beim Skifahren, die ich erlebte: In der Anfängerzeit, noch nicht ganz fit auf den Brettern und mit den Hängen und Schneelagen, kam es wiederholt vor, dass ich oben im Berg stand und den Blick in die Weite schweifen ließ. Wow! Diese Aussicht – grandios! Dann der Blick ins Tal. Die Piste hinunter. Fassungslosigkeit! Zögern. Und eine kleine Stimme in mir sprach davon, dass ich wohl von allen guten Geistern verlassen sei, mich auf solch eine Aktion einzulassen… Die Angst im Bauch ließ mich bleiben, wo ich war. Bevor die Panik aufsteigen konnte, erinnerte ich mich an die Worte meines Skilehrers: Du spürst ein Grummeln in dir aufsteigen? Dann: ab! fahr los, schwing dich ohne weiteres Zaudern in den Berg! Deine Beine wissen die Bretter zu steuern, dein Körper kann es. Dein Geist folgt!

Und tatsächlich, meine Lebensgeister funktionierten ausgezeichnet, erinnerten sich an Gelerntes und ließen mich sogar neue Schwünge ausprobieren. Zu guter Letzt stark und souverän unten ankommen, blieb trotz aller körperlichen Anstrengung ein erhebendes Gefühl. Beim Blick zurück spürte ich Stolz in mir – und fuhr erneut rüber zum Lift für die nächste Runde.

Ich ging den Weg der Angst. „Geh hindurch“. Das ist das Zauberwort für neue und mutige Schritte, hin zu weiterer Entwicklung.

Ihr Herz als Verhinderer von unglücklicher Zielsetzung

Sollten Sie bei der Frage nach der Zielsetzung keine Zustimmung von Ihrem Herzen spüren, sondern von ihrem Verstand geleitet sein – prüfen Sie erneut alles. Was steckt hier genau dahinter? Lässt sich die Qualität des Ziels anpassen? Wann fühlt sich das besser an? Wo genau fehlt die Zustimmung, die Freude?  

Hier darf dann der oben genannte Spruch greifen. Tun Sie immer, was Sie wollen. Aber nicht, weil Sie es müssen. Selbstbestimmt denken und handeln ist ein unglaublich hohes Gut. Die Freiheit, die Sie sich geben, wenn Sie bewusst unter einbeziehen Ihres Herzens entscheiden, ist unbezahlbar und ein guter, kraftvoller Motor für unglaubliche Energien in der Umsetzung.

Aber was ist mit den Zielen, die andere mir stecken?

Ich kann es hören – diese Diskussionen um Ziele und deren Sinnhaftigkeit.

Hier empfehle ich Ihnen, den Kontext, in dem die Ziele gesetzt werden, zu prüfen. Ihre Entscheidungspunkte heraus zu finden. Welche Entscheidung würde Ihr Herz treffen? Wie spüren Sie da Ihr Herz? Was offenbart es Ihnen? Was empfiehlt es Ihnen? Lieben? Bleiben? Gehen?

Sagen Sie ja aus vollem Herzen

Sie werden feststellen, auch hier ist Ihre Entscheidung gefragt. Je näher Sie Ihre Entscheidungen an Ihrem Herzen treffen, je kraftvoller leben Sie mit gesundem Geist und Körper. Freiheit heißt, in Ketten tanzen! Unangenehme Rahmenbedingungen erfordern die Aktivierung neuer Energien, neuer Lösungen, anderem Denken. Treffen Sie eine Entscheidung und tragen Sie diese mit vollem Herzen. Es funktioniert.

Ich wünsche Ihnen wertvolle Impulse für Ihre Entscheidungen, anziehende Ziele und deren begeisterte Umsetzung!

Einen guten Start ins Jahr 2019
Martina Porschen

Ein Artikel von Martina Porschen

Trainerin und Coach

Mühlenhostert 11
53909 Zülpich

www.mensch-und-persoenlichkeit.de

 

 

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