Neues Potenzial und neue Möglichkeiten entdecken!

Interview mit der Heilpraktikerin für Psychotherapie Claudia Peitzner

Neues Potenzial und neue Möglichkeiten entdecken!

von Ina Krüger

HN: Liebe Claudia, du arbeitest in deiner Praxis mit der Heilhypnose. Was fasziniert dich am Allermeisten an dieser Methode?

Claudia Peitzner:

Hypnose nimmt sich der inneren Bilder an, mit denen unsere Seele sich ausdrückt. Ich habe schon als Kind wahrgenommen, dass ich vieles in Bildern beschreibe, um Dinge zu erklären. Metaphern haben mich inspiriert und mit diesen „Bildbeschreibungen“ konnte ich schon damals Herausforderungen bedenken und neugestalten.

An der Hypnose fasziniert mich, dass es eben genauso möglich ist, die inneren Bilder zu erfassen und zu verändern. Im Außen setzen sich diese Bilder dann in anderer Form um. Alles, was wir denken und glauben, spiegelt sich im Außen wider. Verändern wir durch innere Bilder unsere Glaubenssätze, erhalten wir ein neues Spiegelbild.

HN: Wie war dein erster Kontakt mit dieser Methode?

Claudia Peitzner:

Den ersten Kontakt hatte ich 2008 in einem Hypnosecoaching meiner späteren Ausbilderin. Es war totales Neuland und ich war beeindruckt von dem, was es in mir noch alles zu entdecken gibt. Und wie leicht Dinge sich verändern dürfen, sobald ich bereit war, mich für diese Veränderung zu öffnen.

HN: Was ist das besondere Geschenk gerade dieser Methode? Was macht sie einzigartig?

Claudia Peitzner:

Das besondere Geschenk bei der Hypnose ist die angenehme, tiefe Entspannung, in der die „Arbeit“ stattfindet. Das vegetative Nervensystem erholt sich und gleichzeitig können tiefe Prozesse entstehen. Emotionen lösen sich, Energien dürfen wieder ins Fließen kommen. Wir bekommen Zugang zu uns selbst und entdecken all die Liebe, Vollkommenheit und Schönheit, die in jedem von uns ist. Das ist in einem Gespräch nicht oder nur selten zu erreichen.

Es kann beschrieben werden, wie eintauchen in uns selbst. Mit einer guten Hypnosetherapeutin können viele Bereiche Heilung erfahren, wie Innere Kind Arbeit, Schattenarbeit, Organhypnosen u.a.

HN: Wenn du die Methode mit 5 Worten beschreiben müsstest – welche Worte würden dir einfallen?

Claudia Peitzner:

Ehrlich – Tiefgehend – Heilsam – Spannend/Verblüffend

HN: Was passiert mit mir, wenn ich als Patientin, Klientin oder Kundin zu dir komme und du mit dieser Methode arbeitest?

Claudia Peitzner:

Alles, worin es in der Hypnose gehen soll, wird vorher eingehend besprochen. Die inneren Bilder sind dann natürlich anders, jedoch wird das Thema klar umrissen und damit sichergestellt, den Klienten in die für ihn richtige Richtung mitzunehmen.

Ich leite die Hypnose durch eine Körperreise- /Entspannung ein. Dann arbeiten wir mit Posthypnostischen Suggestionen, die wir vorher erarbeitet haben und eventuell wende ich verschiedene Techniken an, die zu dem Thema passen. Diese Techniken bestehen aus inneren Bildern, die verändert werden können oder die einfach sichtbar werden und daher dem Klienten bewusst werden.

Der Klient legt sich dazu auf meine gemütliche Hypnoseliege und bekommt eine Wolldecke. Manche Sitzungen finden auch sitzend im Sessel statt, z. B solche, bei denen die Hände genutzt werden wollen (Waagschalentechnik oder bei der Raucherentwöhnung).

Die Hypnose selbst dauert zwischen 30 und 45 Minuten, das Vorgespräch benötigt ebenfalls ca. 45 Minuten.

Der Klient bekommt während der Hypnose alles mit und ist bei Bewusstsein. In der Regel fühlt er sich hinterher entspannt und ausgeruht, manchmal sehr berührt, wenn die Themen sehr emotional sind. In der ersten Sitzung beginnen wir immer ganz an der Oberfläche und arbeiten uns dann Sitzung für Sitzung tiefer, je nach Thema. Hypnose erfordert Vertrauen zwischen Klient und Therapeutin, das ist Grundvoraussetzung!

HN: Wo hat die Hypnose ihre Wurzeln?

Claudia Peitzner:

Hypnose ist ein sehr altes Heilverfahren. Es ist im 16. Jahrhundert wiederentdeckt von Theophrast Bombast von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus (1493-1541).

Milton H. Erickson (1901-1980) und Dave Elman (1900-1967) haben die Hypnose dann modifiziert und viele verschiedene Induktionsverfahren und Techniken entwickelt, mit denen ich in der Praxis arbeite. Meine Hypnose-Ausbildung hat 9 Monate in Anspruch genommen, inklusive der dazu gehörenden Selbsterfahrung.

Hypnose ist seit 2006 wissenschaftlich als Heilverfahren anerkannt, dazu gibt es ein Gutachten des „Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie“ vom 27.03.2006

Ich empfinde es als Bestätigung, dass dieses Heilverfahren schon so lange existiert und immer wieder modifiziert wurde. Es erfreut sich immer größerer Bekanntheit und setzt sich durch, auch wenn der Ruf leider manchmal durch sogenannte „Showhypnosen“ beschädigt wird. Hier bekommen die Zuschauer manchmal den Eindruck, dass übergriffig und fremdbestimmt gehandelt wird, was bei einer Heilhypnose in keinem Fall Platz hat!

HN: Gibt es ähnliche Ansätze? Wenn ja: Was ist der wichtigste Unterschied?

Claudia Peitzner:

Ähnlich Ansätze können das Imaginieren von Bildern sein, wie z. B. das Katathyme Bilderleben nach Leuner. Dieses findet in einer leichten Entspannung statt. Ich wende diese Technik in abgewandelter Form auch unter Hypnose an.

Während der Hypnose befinden wir uns in einem abweichenden Bewusstseinszustand des Alltagsbewusstseins. Das macht diesen Ansatz so besonders. 

Das Alltagsbewusstsein nennt man Beta-Zustand (13-21 Hz), gute Aufmerksamkeit und Intelligenzleistung. Darüber Alarmbereitschaft.

Bei der Hypnose bewegen wir uns zwischen einer leichten und mittleren Trance (3-12 Hz).

Alpha 8-12 Hz oder Theta 3-8 Hz -Zustand.

Vielen Dank an Claudia Peitzner für das spannende Schrift-Gespräch und die differenzierten Antworten!

Ein Artikel von Claudia Peitzner

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Norderquerweg 16
21037 Hamburg

www.hypnose-praxis-peitzner.de

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