Lebensraumcoach aus der Südpfalz

Imme Colling-Blüder stellt sich vor

Lebensraumcoach aus der Südpfalz

von Redaktion Pfalz Saarland

Kreative Lebensraumberatung- was steckt dahinter?

Außenräume, Innenräume, Lebensräume- worum geht es bei Ihrer Arbeit?

Als Baubiologin habe ich viele Wohnräume gesehen. In manchen habe ich mich gleich wohlgefühlt, in anderen gar nicht.
Darauf habe ich Antworten gesucht und in FengShui und Heilenergetik gefunden. Ein Haus kann als Spiegel der Seele dienen, Wohnräume können Einblicke in die Bewohner*innen geben. Auch Natur spiegelt das Innere. Das Resonanzprinzip wirkt dabei als nützliches Denkmodell. Oft sind wir im Gedankenkarussell gefangen. Gerade bei einem stressigen Alltag finden Menschen in der Natur wieder zu sich selbst. Durchatmen und zur Ruhe kommen, sich selbst mit eigenen Bedürfnissen und Gefühlen wahrnehmen. Dabei öffnet sich das Herz. Damit kommt auch der Mut, im Coaching Themen anzugehen.

Für wen ist dieses Angebot besonders geeignet?

Für alle, die zu stark im Kopf sind und mehr Ruhe brauchen. Z.B. Mütter ebenso wie gestresste Menschen aus allen Bereichen... eine ideale Burnout-Prophylaxe. Naturcoaching kann Orientierungshilfe in Übergangszeiten des Lebens sein und bei der Bearbeitung persönlicher Lebensthemen unterstütze. Es kann eine Frage oder ein Problem besser und tiefer verstehen helfen und neue Impulse geben, Entwicklungsprozesse bewusst machen und Selbstkräftigung bewirken.

Sowohl Natur als auch Wohnraum sind zum Coachen das ganze Jahr über nutzbar?

Im Winter eher die Wohnräume. Für ein Naturcoaching verlassen wir nach einem Erstgespräch das Haus. Dieses Verlassen der gewohnten menschlichen Umgebung (Büro, Wohnung, Haus) verändert die Wahrnehmung und öffnet neue Sichtweisen. So können die Menschen leichter ihren eigenen Raum erfühlen, das ist wichtig. Daß sie selbst z.B. Ungemütlichkeit spüren. Dann kommen sie in den Prozess, etwas zu ändern. Erst mit dem Erfühltem ist Wandel möglich. Manchmal brauche ich nur eine Kommode zu verstellen, der 'Herzpunkt' ist wieder frei, das merken die Klient*innen sofort. Dann entwickelt es sich.

Welche 5 Worte beschreiben all Ihre Methoden zusammen?

'Achtsam mit allen Sinnen wahrnehmen'.

Am Anfang ist das Übungssache, denn die Sinne sind oft wie verschüttet im Alltag.

Wie gehen Sie zur Unterstützung Ihrer Klient*innen vor?

Als erstes wird das Thema erforscht, als Chance für die weitere Entwicklung. Das muss manchmal etwas rausgekitzelt werden. Ideal ist, wenn die Klient*innen selbst auf die Lösung kommen und sich einen Zielsatz erarbeiten. 'Wenn wir jetzt daran arbeiten: was wäre ein gutes Ergebnis für dich, was willst du mitnehmen aus dem Coaching?'

Das ist der erste Schritt. Dann ergibt sich das Weitere?

Ja. Manche suchen einen anderen Blickwinkel oder möchten eine Entscheidung treffen. Dementsprechend wähle ich die Naturräume aus. Eher ein Berg? Oder ein Fluss, wenn z.B. etwas losgelassen werden soll. Dann kann wieder weitergegangen werden.

Gibt es Vorraussetzungen, die eine Zusammenarbeit besonders fruchtbar machen?

Auf alle Fälle braucht es die Bereitschaft, bewusst und achtsam zu arbeiten. In die Natur zu gehen. Sich darauf einzulassen, die Sichtweise mal zu verändern- das ist alles.

Sie unterstützen also die Menschen dabei, Ihre ganz eigenen Antworten zu finden?

Grundlegendes Ziel ist es, Verbesserung und persönliches Wachstum zu begleiten. Im Coaching öffnet sich ein Beziehungsraum, in dem die Klienten mit ihrer individuellen Lebensgeschichte und ihren aktuellen Fragen willkommen sind.

Was hat Sie angezogen, ins Heilnetz zu kommen?

Ich habe die 'Mission' gelesen. Das fand ich für mich sehr stimmig und passend. Daß hier Menschen zusammenfinden, die ganzheitlich arbeiten und sich in diesem Gesundheitsbereich gegenseitig unterstützen.

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