Jahresrückblick 2012

2 Jahre Heilnetz OWL

Jahresrückblick 2012

von Conny Dollbaum-Paulsen

Auch im zweiten Heilnetz-Jahr hatten wir  hartnäckige Flausen, gute Ideen und einige Irrtümer im Kopf, aber auch jede Menge Glücksgefühle und kleine Irritationen im Herzen. Wie das eben so ist bei einem Projekt, das es vorher noch nicht gab und das seine eigene Form erst finden muss.
Das erste Jahr war gefühlt ein eher "Nachdenkensfreies" - wir waren so damit beschäftigt zu akquirieren, das Portal zu bauen und dann auch noch neue Räume zu beziehen; für nachhaltige Reflexionen waren die zugeteilten Zeiten da eher dünn.
Das zweite Jahr ist gefühlt schneller vorbei gezogen - und war bestimmt von inhaltlichen Reflexionen, die sich mit der Zielsetzung und der Qualität unserer Arbeit auseinanderzusetzen.
Dabei entwickelten sich neben guten Ideen auch wunderbare Team-Spezifitäten:Wir wissen jetzt besser, wer für welche Arbeit geeignet und bereit ist, als das vor einem Jahr der Fall war - ein spannender Prozess, der für alle Beteiligten bereichernd war.

Hier sind einige der wesentlichen Themen, die uns beschäftigt haben.

Die Glücksgefühle zuerst:

  • Die beiden wunderbaren Heilnetz-Tage mit kompetenten und erfahrenen Vortragenden und ebenso interessierzten ZuhörerInnen
  • Die Kooperation mit Nicole und Sandra Eberhard in Osnabrück
  • Osnabrück ist online
  • Die Team-Arbeit in unseren schönen Heilnetz-Räumen
  • Der freundliche Kontakt mit allen HeilnetzerInnen insgesamt, egal ob per Telefon oder Mail
  • Die Freundlichkeit und Unterstützung überhaupt, die uns immer wieder Mut macht
  • Mehr als 2300, zum großen Teil regionale BesucherInnen Monat für Monat, mehr als die Hälfte über Google und Co - viele News, viele Klicks, viele positive Mails

Und die guten Ideen:

  • Echte Netzwerkprojekte zu initiieren, z.b. den Tag der offenen Praxen und Institute in Paderborn oder den gemeinsamen Messestand
  • AMAt, das Projekt, das Ganzheitliche Medizin bezahlbar für ALLe machen soll, ins Leben zu rufen
  • Zwei neue Seiten einzuführen: die Schattenseiten, für die unterschiedlichen Dreckhaufen und den WochenTipp als allwöchentliche Alltagsinspiration
  • Den Mut nicht zu verlieren

Zu den Flausen gehörte:

  • Die Idee, viele naturheilkundliche ÄrztInnen und Psychologische PsychotherapeutInnen würden im zweiten Jahr mitmachen, weil sie sich zunehmend mit der Idee verbinden können (Wie schön, dass wir dennoch eine ganze Anzahl von ÄrztInnen mit dabei haben!)
  • Hamburg und Dresden sind bereit, das Heilnetz-Konzept ab sofort umzusetzen
  • Wir schaffen 350 Einträge in 2011 (das haben wir nur bei den Terminen hinbekommen)

Echte Enttäuschungen:

  • Die Argumentation einiger KollegInnen, warum sie bei Heilnetz nicht mitmachen....: "Zu teuer (!), bringt mir nix, gibt es doch alles schon, da sind ja auch Nicht-Heilpraktiker mit drauf..."
  • ...mir wollen einfach keine mehr einfallen!

Insgesamt haben wir das Gefühl, dass Heilnetz im zweiten Jahr an qualitativer und quantitativer Substanz und Kontur gewonnen hat - die Klickzahlen steigen kontinuerlich (aktuell sind es etwa 15.000 Seitenaufrufe/ Monat), die Anfragen zu allen möglichen Themen kommen ebenso kontinuierlich wie die Neuanmeldungen.

Wir machen weiter - in diesem Jahr mit spannenden Projekten wie Thementagen und weiteren Aktionen (mehr dazu an dieser Stelle, wenn die Planungen konkrete Frmen angenommen haben), die immer nur ein Ziel haben:

  • Ganzheitliche Gesundheit und die jeweiligen ExpertInnen dazu berufsübergreifend und seriös in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen.
  • Anders gesagt: Werbung für das Thema und die AnbieterInnen in der Region zu machen. Immer und immer wieder!

 

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