Projekte in der Region: Marianne Ernst aus Detmold

Blütenessenzen im Altenheim

von Conny Dollbaum-Paulsen

 

So geschehen im Seniorenwohnsitz Meinberger Hof in Horn Bad Meinberg, der schon länger auch naturheilkundliche Begleitungen im Angebot hat.
Das neue Projekt für 2013:
Eine Fortbildung für interessierte Pflegekräfte zur Arbeit mit Blütenessenzen (besser bekannt unter der Bezeichnung Bachblütentherapie).
Marianne Ernst, Heilpraktikerin für Psychotherapie und erfahrene Blütenessenz-Begleiterin bietet ein extra auf die spezifischen Bedürfnisse von Heimbewohnern zugeschnittenes Seminar an.

Heilnetz: Wie können Blütenessenzen in einem Heim mit sehr alten Menschen eingesetzt werden? Was versprechen sich die Pflegekräfte von ihrem Einsatz?
Marianne Ernst: Die Blütenessenzen werden im Grunde als Transportmittel für die Selbstheilungskräfte eingesetzt - um herauszufinden, welches Mittel hilfreich sein könnte, muss ein von Anteilnahme und Empathie geprägtes Gespräch eines Mitarbeiters mit dem Bewohner, der Bewohnerin geführt werden. Dabei geht es um die seelischen Nöte des alten Menschen.
Schon allein dieses Gespräch, das den Bewohnern das Gefühl gibt, ihnen wird zugehört und ihre Belange auch seelischer Natur, sind von echter Relevanz, ist ein heilsamer Schritt
Die Blütenessenzen sind keine Medikamente im herkömmlichen Sinne, sondern seelische Stärkungsmittel, die mit seelischen Zuständen korrespondieren.
So gibt es Mittel, deren Einsatz hilfreich ist bei Sorgen, Angst, Kummer, Grübeln - die Essenzen gehen in energetische Resonanz mit dem Gemütszustand des Menschen und ermöglichen auf diese Weise unter Umständen eine Entlastung auf seelischer Ebene.

Heilnetz: Sind Blütenessenzen als Medizin zu betrachten?
Marianne Ernst: Nein, auf keinen Fall. Es geht nicht um die Behandlung von Depression oder psychiatrischen Krankheitsbildern, sondern um eine Möglichkeit, den Ängsten und Gemütszuständen der Bewohner Raum zu geben und sie zu lindern. Bei vielen tauchen gerade im hohen Alter Ängste und sogar körperliche Symptome aus Kriegs- und Notzeiten auf - diese Gefühle sind real und brauchen Aufmerksamkeit, die im Alltäglichen eines Heimbetriebes eher nicht gang und gäbe ist.
Über die Essenzen, die in Tropfenform verabreicht werden, können schwierige und häufig unausgesprochene Gefühle durchaus positiv beeinflusst werden.

Heilnetz:Wie kommt es denn eigentlich, dass eine Heimleitung Dich bittet, so einen Kurs anzubieten?
Marianne Ernst: Zunächst bietet der Meinberger Hof schon länger naturheilkundliche Zusatzbegleitungen an - die Blütenessenzen waren durch eine Anregung der Pflegedienstleitung ins Spiel gekommen. Sie nahm Kontakt mit einer Apotheke auf, um zu fragen, wer denn wohl eine solche Fortbildung anbieten könnte.
Da ich lange Jahre als PTA (Pharmazeutisch-technische Assistentin) in der betreffenden Apotheke) gearbeitet habe, empfahl mich mein damaliger Chef, weil er wusste, dass ich mit Blütenessenzen arbeite.


Wow - die Beteiligten sind eine Apotheke, eine Pflegedienstleitung, MitarbeiterInnen eines Altenheimes und eine psychotherapeutische Heilpraktikerin - hier ist der "Crossover" von Schulmedizin und Alternativmedizin absolut gelungen - und das mitten in OWL.

Das Gespräch führte Conny Dollbaum - herzlichen Dank an Marianne Ernst.

 

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