WochenTipp: Über den Körper die Seele aufrichten

Aufrecht gehen!

von Conny Dollbaum-Paulsen

Bewegung ist gut für Herz und Kreislauf, für den Rücken und die Gelenke und, wie hinlänglich bekannt, auch hilfreich für Menschen, die mit Depressionen oder depressiven Verstimmungen zu tun haben.

Aber nicht nur die Bewegung selbst sorgt für die Ausschüttung von allerlei Stoffwechsel- und Glückshormonen - tatsächlich spielt die dabei eingenommene Körperhaltung eine nicht ganz unwesentliche Rolle.

Machen Sie folgendes Experiment:

  • Setzen Sie sich aufrecht, mit breiter offener Brust auf einen Stuhl, die Beine lässig übereinander geschlagen oder entspannt auf dem Boden.
  • Spüren Sie nach, wie Ihre Gedanken gerade sind: eher positiv oder negativ? Freudig oder bedrückt?
  • Teil 2: Lassen Sie den Oberkörper nach vorn fallen, so dass Sie mit rundem Rücken und hängendem Kopf/ hängenden Armen sitzen
  • Welche Gedanken kommen Ihnen in dieser Haltung?
  • Teil 3: Versuchen Sie doch mal, in gedrückter Körperhaltung freudig-fröhlich zu sein und mit aufrechter Haltung bedrückt.

Ähnliche Erkenntnisse gibt es zum Lächeln: Lächeln Sie so oft wie möglich, auch wenn Ihnen nicht so sehr danach zumute ist ( zum Beispiel beim einschlafen): Im Gehirn werden die entsprechenden Glückshormone als Antwort auf die muskuläre Reaktion der Gesichtsmuskulatur ausgeschüttet - und zwar unabhängig davon, wie sich tatsächlich fühlen.

Amerikaner nennen das: Fake it till you make ist! Und sie haben tatsächlich recht damit. Jedenfalls im Prinzip!

Hier eine kleine Forschungsreihe dazu: http://www.carstens-stiftung.de/artikel/wie-man-geht-so-gehts-einem.html

 

 

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