Nachgedacht & nachgefragt: Was wir so (daher)reden...

Alles gut...!

„Alles gut!“, wird mir seit einigen Jahren entgegnet, wenn ich mich zum Beispiel wegen eines Versehens bei jemandem entschuldige, oder mich für etwas bedanke.

„Alles gut!“ -
Als Liebhaberin einer möglichst aussagekräftigen und klaren Sprache frage ich mich: Was wurde eigentlich früher stattdessen geäußert? Bei Entschuldigungen so etwas wie „Bitte“, „Macht nichts“, oder salopp „Nichts passiert.“, während auf Dankesäußerungen „Gern geschehen“, „Bitte“ und „Keine Ursache“, oder auch gerne einmal „Da nicht für“ verwendet wird. Ja, aber wenn nicht dafür, wofür dann?

„Alles gut!“ fasst zusammen, wo zu viele Worte nur stören würden?

Ist es für diejenigen gedacht, die sich an Botschaften unter 160 Zeichen gewöhnt haben? Oder ist es einfach nur ein Signal der Unkompliziertheit, Freundlichkeit?

Was sagen Sie? Ist wirklich „Alles gut“?

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