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Relationship-oriented Meridian-based Psychotherapy, Counselling and Coaching

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ROMPC®

ROMPC® steht für "Relationship-oriented Meridian-based Psychotherapy, Counselling and Coaching". ROMPC® ist ein innovatives Verfahren zur Stressreduktion, zur Überwindung von emotionalen Blockaden und für die Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen. Die Methode kennt unterschiedliche Anwendungsfelder und findet derzeit hauptsächlich Anwendung in den Bereichen Psychotherapie, Lebensberatung und Coaching.

ROMPC® ist beziehungsorientiert

Biologisch betrachtet gehört die menschliche Spezies zur Gattung der Rudeltiere. In der Natur haben Rudeltiere als Einzelgänger keine Chance. Nur im Beziehungsverbund des Rudels wird das Überleben gesichert. Unsere Beziehungsbedürftigkeit ist eine Folge der animalischen Rudelbezogenheit. Deshalb ist der erste Schrei unseres Lebens ein Schrei nach Beziehung: Wir sehnen uns nach Beziehung und fürchten uns zugleich davor - aus Angst, abgelehnt und fallen gelassen zu werden. Auf ihrer tiefsten Ebene ist die menschliche Kommunikation von diesem natürlichen Bedürfnis nach Beziehung motiviert.

Wenn es darum geht, Menschen in Wachstums- und Veränderungsprozessen zu begleiten, ist es daher wichtig, das der Kommunikation zu Grunde liegende Beziehungsbedürfnis des Gegenübers zu erkennen und adäquat zu beantworten. Wir sind durch Beziehung krank geworden. Also werden wir auch nur durch Beziehung, heilsame Beziehungserfahrungen wieder gesund. Deshalb stellen sich ROMPC® Therapeuten, -Berater und -Coaches ihren Klienten als lebendiges Du zur Verfügung, an dem die Betreffenden ihr eigenes Ich neu definieren können.

ROMPC® ist integrativ

ROMPC® verbindet die verschiedenen methodischen Ansätze zahlreicher psychologischer Schulen und Verfahren miteinander und bezieht diese im Sinne konsistenter Theoriebildung so aufeinander, dass deren Wirkprinzipien im Sinne eines ganzheitlichen Heilungskonzeptes genutzt werden können:

- Tiefenpsychologie
- Verhaltenstherapie
- Transaktionsanalyse
- Gestalttherapie
- Hypnotherapie
- Systemische Ansätze
- Spirituelle Methoden
- Meridiantechniken
- Kinesiologie
- körpertherapeutische Verfahren

Darüber hinaus wurden zahlreiche eigene theoretische und methodische Konzepte entwickelt und in den konzeptionellen Gesamtverbund des ROMPC® eingefügt.

Das ganzheitliche Heilungs- und Behandlungskonzept des ROMPC® verbindet kognitive, emotionale, behaviorale, physiologische, spirituelle und systemische Fragestellungen.
Um die Nachhaltigkeit von Therapie- und Beratungsprozessen sicherzustellen, kommt es auf Veränderungen in allen genannten Bereichen an und zwar mit Blick darauf,

- das eigene Selbstbild und die innere Haltung, die gegenüber anderen und dem Leben eingenommen wird, konstruktiv im Sinne von Selbstakzeptanz, Wertschätzung und Respekt zu entwickeln

- die Fähigkeit, sich dem emotionalen Reichtum des Lebens zu öffnen, sich emotional berühren zu lassen und Gefühle mit anderen Menschen zu teilen

- gewohnte Verhaltensmuster, die nicht mehr zielführend sind, zu überprüfen, sowie neue Verhaltensoptionen zu erlernen und anzuwenden

- mentale Blockaden, die sich in eingeschränkten Körperfunktionen, das heißt, körperlichen Verspannungen und eingeschränkten Bewegungsmustern manifestieren, zu lösen

- sich der Sinnfrage zu stellen, lohnende Visionen für die Zukunft zu entwickeln und sich von lebensfördernden Sinnkonstrukten, die Erfüllung und Glück verheißen, leiten zu lassen

- Bindungen und Beziehungen der Gegenwart und der Vergangenheit an den Erfordernissen und Zielen der Zukunft neu auszurichten

ROMPC® ist neurowissenschaftlich fundiert

Stress- und Traumablockaden werden in unterschiedlichen Hirnarealen abgelegt. Erst in jüngerer Zeit haben Hirnforschung und Neurobiologie hierbei die zentrale Rolle des limbischen Systems, des animalischen Frühwarnsystems in unserem Gehirn, erkannt. 
Unkontrollierbarer Stress und traumatisierende Ereignisse wie Gewalt und Bedrohung generieren in diesem archaischen Hirnbereich einen massiven „Daten-Overflow“, der auf normalem Weg nicht bewältigt werden kann. Ein „Kurzschluss-System“ tritt in Kraft, das die drei überlebenssichernden Verhaltensweisen bei akuter Gefahr ermöglicht und in Gang setzt: Kampf, Flucht oder Erstarrung.

Wenn sich das limbische System in Aufruhr befindet, kann unser denkendes Gehirn keinen klaren Gedanken mehr fassen. Wir nehmen Schutz- und Schonhaltungen ein und nutzen die gewohnten Muster des Denkens, Fühlens und Handelns, die heute nicht immer zielführend sind. Unser denkendes Gehirn befindet sich gewissermaßen im „Klammergriff“ des limbischen Systems und agiert „pseudo-vernünftig“: So können beispielsweise emotionale Voreingenommenheiten in Gestalt von Vorurteilen scheinbar vernünftig begründet werden.
Werden belastende Situationen nur unvollständig verarbeitet, bleiben Fragmente der traumatischen Erfahrung zurück, die eine pathogene Attraktion, die „Attraktion an das Trauma“, ausüben.

Durch die Entkoppelungstechniken des ROMPC® bestehen gute Möglichkeiten, auf die Kopplungen zwischen den äußeren Reizen und der entsprechenden Stress- und Trauma-Reaktion im limbischen System so einzuwirken, dass die Blockierung der Verarbeitungsprozesse rückgängig gemacht werden kann. 

Auf diese Weise werden die Bedingungen dafür geschaffen, dass neuronale Neuverschaltungen erst möglich werden. Eine wesentliche Voraussetzung dafür,

- sich vom limbischen Klammergriff zu befreien
- das denkende Frontalhirn an den aktuellen Herausforderungen neu auszurichten
- kreative Wachstumsprozesse zu aktivieren

Die Behandlungen mit dieser Methode sind eine Privatleistung und werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Je nach Thema können bereits 1 bis 2 Sitzungen eine spürbare Veränderung erwirken.

Autor: Thomas Weil

Datum: 27.12.2017

Quelle: ROMPC®-Institut Kassel