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Kategorie: Energetische Messmethoden

 

Radiästhesie

Hintergrund/ Kontext
Radiästhesie bedeutet soviel wie Strahlenfühlung (griechisch:Radius = Strahl, esthomai = fühlen).
Gemeint ist die Fähigkeit der Menschen, über die bekannten Sinne hinaus Energien, Resonanzen, Atmosphären wahrzunehmen und mit verschiedenen Hilfsmitteln (z.B.  der Wünschelrute) sichtbar zu machen und zu unterscheiden.
Die frühesten der Radiästhesie zugeordneten Abbildungen sind auf das Jahr 2205 v. Chr. datiert, ein Relief zeigt den Kaiser Yü mit einem gegabelten Stab. Eine Inschrift verweist auf  ihn als „Meister von der Wissenschaft der Erde, die sich auf Wasseradern und Quellen beziehen“.I
Die Wünschelrute wurde  im Bergbau, bei der Wassersuche, der Gesundheitsvorsorge, bei kriegerischen Auseinandersetzungen (z.B. 2. Weltkrieg und Vietnamkreig),dem Hauser- und Kirchenbau über Jahrhunderte hinweg eingesetzt.
Due Zuverlässigkeit der radiästhetische Messung ist umstritten. Ein Nachweis der Radiästhesie nach wissenschaftlichen Kriterien ist aufgrund ihrer Sensibilität und Koplexität schwierig, gelang aber immer wieder, zuletzt dem österreichischen Prof. Bergsmann (siehe auch Literaturliste)

Bedeutung
Unter den vielen Erklärungsversuchen für das Rutenphänomen hat vor allem eines praktische Bedeutung gewonnen. In den 50er Jahren fasste der Wertheimer Physiker Reinhard Schneider
die Wünschelrute als Antenne auf und entwickelte Formeln, die auf der radioastronomischen Frequenz für Wasserdampf aufbauten.
Ein ehemaliger Assistent von Reinhard Schneider, Harald Walther, entwickelte in den 80er Jahren aus diesen Grundvoraussetzungen die sog. holistische Radiästhesie.
Er geht dabei von 3 Parametern aus:

  1. Der oben beschriebenen physikalisch orientierten Grifflängentechnik
  2. Der mentalen Programmierung – der bis hier  vorrangigen Arbeitsweise der Radiästheten, die aber nur das Auffinden schon bekannter Phänomene ermöglicht.
  3. Der Einsatz von Methoden der humanistischen Psychotherapie, wie die verstärkte Wahrnehmung des eigenen Körpers, der Gefühle, inneren Bilder und Gedanken.

Die Psychotherapeutin Elisabeth Tauß (Graz), die  Naturheilärzte Reginald Kress (Bielefeld) und Dr.Wolfgang Kernbauer(Wien), sowie Dr. Hans Finder (Salzburg) begleiteten diese Entwicklungsarbeit mit Anregungen und praxisnaher Zusammenarbeit.

Für wen und wann
Besoders zur Einrichtung eines störungsreien neutralen Schlafplatzes wichtig, aber auch in Ergänzung zu therapeutischen Maßnahmen, immer wenn Informationen über den menschlichen Ernergiekörper benötigt werden – auch zur Überpfrüfung der energeitschen Wirklamkeit von Behandlungen oder Übungen in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Therapeuten.

Autor: Gilbert Bender, Radiästhet

Datum: 07.12.2016

Quellen: Gustav Freiherr von Pohl: Erdstrahlen als Krankheits- und Krebserreger, Herbert L. König und Hans-Dieter Betz: Erdstrahlen? Der Wünschelruten-Report, Prof. Otto Bergsmann: Risikofaktor Standort, Universitätsverlag Facultas, Gilbert Bender: Vom Rutengänger zum Radiästheten erschienen in Paracelsus, Schweiz, Heft 12/IV, 2007