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Kategorie: Naturheilkunde, Homöopathie, Akupunktur

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Homöosiniatrie

Beschreibung
Homöosiniatrie bedeutet die Zusammenführung der Homöopathie und der chinesischen Heilkunde. Dabei werden homöopathische Medikamente in Akupunkturpunkte gespritzt, wobei die „Indikationen“ von Akupunkturpunkt und Homöopathikum in diesem Teilbereich übereinstimmen müssen. Sowohl in der Akupunktur als auch in der Homöopathie werden durch die therapeutischen Maßnahmen Regulationsmechanismen in Gang gesetzt, die zwar an den einzelnen Punkten mit einzelnen Mitteln ansetzen, letztendlich aber die Gesamtregulation des ganzen Menschen als Ziel haben. Insofern ergänzen sich beide Therapieformen entsprechend des sog. Bürgi’schen Gesetzes. Bürgi sagte, dass Therapien sich in ihrer Wirkung addieren, wenn sie gleiche Ansatzpunkte haben. Haben sie aber unterschiedliche Ansatzpunkte, dann kommt es zu hyperadditiven Effekten.

Für wen und wann
Für alle Menschen geeignet, die Spritzen tolerieren.
Es können akute und chronische Erkrankungen behandelt werden, z. B. Schmerzzustände am Bewegungsapparat, Asthma, Heuschnupfen, klimakterische und menstruelle Beschwerden, Hauterkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane usw.

Gegenanzeigen
Angst vor Spritzen

Preise und Bedingungen
Je nach Beschwerdebild ein- bis zweimal wöchentlich, insgesamt ca. 5 bis 10 Sitzungen, bei sehr hartnäckigen chronischen Erkrankungen sind mehr Sitzungen erforderlich.
Die Ampullen werden auf einem Privatrezept verordnet und sind zur Behandlung mitzubringen. Für die Injektionen selber fallen je nach Aufwand zwischen 25,- Euro und 45,- Euro an.  

Autorin: Ursula Heidemann

Quelle: Moderne Homöosiniatrie, W. Frase, G. Bauer

Datum: 18.08.2011

Hintergrund/ Kontext
Spritzen von homöopathischen Mitteln in Akupunkturpunkte