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Kategorie: Spiritualität

© Gina_Smith-fotalia.com

Esoterik

Als Beispiel mag das Christentum dienen: die exoterische Seite äußert sich in der Form, in der Liturgie, den traditionellen Gebeten, den Texten und Lehren. Diese Seite ist allen Regligionen bekannt und die meisten von uns betrachten Konfessionen unter diesem Aspekt.
Aber das Christentum hat natürlich auch eine spirituelle und mystische Dimension, die sich mit der unmittelbaren Gottesefahrung und Offenbarung beschäftigt. Dieser Aspekt ist der esoterische und wird im Christentum immer noch vernachlässigt. Ein Grund für viele, in anderen Weisheitstraditionen nach esoterischen Inhalten zu suchen.
Ziel esoterischen Wissens ist das Erkennen ewiger Weisheit als das wahre Ziel einer jeden Religion, unabhängig von ihrer Form.

Im Rahmen spiritueller Heilweisen spielt die Verbindung des Einzelnen mit der göttlichen Dimension, mit dem Transpersonalen, Überpersönlichen eine große Rolle. Ob die Tiefe esoterische Wissens bei den jeweiligen BegleiterInnen ausreicht, um wirklich spirituell zu begleiten, kann immer nur die KlientIn selbst beurteilen.
Häufig ist es hilfreich, die LehrerInnen oder Pfade zu erfragen, um zu erfahren, ob diese sich im Rahmen einer Weisheitstradition bewegen oder eher "Selbstgemachtes" weiter geben.

Ein gutes Beispiel für "Selbstgemachtes" ist übrigens Eckard Tolle...und wer will auf seine große Weisheit verzichten???

siehe auch: Mystik, Transpersonale Psychologie

Autorin: Conny Dollbaum, Heilpraktikerin

Quelle: Eigene Zusammenstellung

Datum: 07.12.2016

Hintergrund/Kontext
Ursprüngliche Bezeichnung für spirituelle  Geheimlehren; Esoterik wird meist als recht undifferenzierter Sammelbegriff für spirituelle Aspekte und Weltanschauungen genutzt. Die Begrifflichkeit "Eso" = innen weist, als Gegensatz zu "Exo"=außen auf einen Aspekt innerhalb eines Anschauungsgebäudes hin.